Kontroversen um Aussichten für Unternehmen und die Entwicklung der IT-Infrastruktur bis 2015

IT-BUSINESS Executive Summit: Keynote-Speaker sorgten für heiße Diskussionen

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Kopf platzt

Sehr anschaulich stellte Prof. Dr. Rainer Thomé vom Lehrstuhl für BWL und Wirtschaftsinformatik der Universität Würzburg, seinen Vortrag da. Ein orangefarbener Luftballon symbolisierte den Kopf eines IT-Beraters, der für seinen Kunden die richtige Lösung finden muss. Keine einfache Sache, wenn das Projekt die nächsten 20 Jahre kosteneffizient laufen und neue Services in dieser Zeit ebenfalls nahtlos in die IT-Architektur eingefügt werden sollen. Nach Bedenken aller Eventualitäten und Hindernisse, platzt dem Berater schlicht der Kopf. „Es wird viel getan“, erklärt Prof. Thomé, „aber nicht durchgängig umgesetzt.“

Er gibt Anwendungen wie SAPs Business by Design künftig gute Chancen, um Unternehmen mit einer günstigen und auch in den kommenden Jahren durchgängigen Service-Struktur zu versorgen. „Allerdings müssen sich die Firmen dann, um wirtschaftlich zu bleiben, der IT anpassen und nicht die IT dem Unternehmen“, so das Fazit des Professors. Damit Deutschland trotz der hohen Arbeitslöhne international wettbewerbsfähig bleibt, muss auch die Vernetzung zwischen den Unternehmen und Zulieferern gut funktionieren. In der anschließenden Diskussion wünschten sich die Zuhörer zudem eine bessere IT-Kommunikation in Richtung der Behörden, da mit diesen zusammengearbeitet werden müsse.

Das Land Hessen hat in dieser Hinsicht schon den ersten Schritt getan und mit Staatssekretär Horst Westerfeld einen eigenen Bevollmächtigten für eGovernment und Informationstechnologie berufen. Er führte aus, welche IT das Bundesland bereits nutzt, um beispielsweise Firmengründungen, zum Teil über das Web, abzuwickeln.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr darüber, warum Dr. Reger von Fujitsu die IT-Branche für ineffizient hält.

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