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Apple erhöht Pauschalen iPad-Reparatur wird noch teurer

Redakteur: Ira Zahorsky

Geht das iPad Pro kaputt, müssen die Besitzer tief in die Tasche greifen. Apple hat beim 11- und 12,9-Zoll-Gerät die Reparaturpauschalen erhöht. Ohne die Versicherung AppleCare+ wird künftig eine Gebühr von mehr als 60 Prozent des Neupreises fällig.

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Wenn das iPad kaputt geht, wird die Reparatur teuer.
Wenn das iPad kaputt geht, wird die Reparatur teuer.
(Bild: Apple)

Besitzer eines iPad Pro sollten künftig noch besser auf ihre Geräte aufpassen, denn Apple hat die Pauschalen für eine Reparatur erhöht. Für das 11 Zoll große iPad Pro werden ab sofort 540,90 Euro fällig, eine Reparatur des 12,9-Zoll-Geräts kostet 700,90 Euro (jeweils inkl. MwSt. und Versandgebühr in Höhe von 11,90 Euro). Wurde die Beschädigung durch „einen erheblichen Unfallschaden oder unsachgemäße Behandlung verursacht“, bleibt der Kunde komplett auf seinem Schaden sitzen.

Unter Umständen möchte Apple damit die Zubuchung des Versicherungsservices AppleCare+ forcieren. Diese kostet einmalig 139 Euro und deckt in einem Zeitraum von zwei Jahren zwei Reparaturen „bei unabsichtlicher Beschädigung“ ab. Trotzdem wird zusätzlich pro Reparatur noch eine Servicegebühr von 49 Euro (iPad Pro) oder 29 Euro für den Pencil fällig. Die Versicherung muss innerhalb von 60 Tagen nach Kauf des Geräts abgeschlossen werden.

Während der Reparatur erhält der Kunde ein neues oder neuwertiges iPad als Ersatz. Das Apple iPad Pro mit 11-Zoll-Display kostet mit 64 GB Speicher 879 Euro (UVP), in der teuersten Variante mit 1 TB Speicher und WiFi+ Cellular 1.879 Euro (UVP). Mit dem größeren 12,9-Zoll-Display gibt es das iPad Pro ab 1.099 Euro (UVP) mit 64 GB Speicher bis 2.099 Euro (UVP) in der 1-TB-LTE-Variante.

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