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Sascha Plathen zur Roadmap von Intel Security

Intel Security: Einheitlicher Standard für das Security-Management

| Autor: Dr. Andreas Bergler

Sascha Plathen, Director Channel Sales CE, Intel Security
Sascha Plathen, Director Channel Sales CE, Intel Security (Bild: Intel Security)

Die vielen Sicherheitssysteme und -meldungen sind wie ein Berg Spaghetti, der in Ordnung gebracht werden muss. Laut Sascha Plathen kann das nur Intel Security leisten.

ITB: Welches sind die aktuellen Herausforderungen für Sie im IT-Security-Markt?

Plathen: Alle Techologien haben zum Ziel, einen gewissen Schutz bereitzustellen. Die meisten Unternehmen sind heute an ­einen Punkt angekommen, an dem sie gemerkt haben, dass es einen hundertprozentigen Schutz nicht mehr gibt. Über Jahre hinweg wurde deshalb der Best-of-Breed-Ansatz gefahren, um möglichst ­nahe an den Hundert-Prozent-Schutz heranzugelangen. Das Problem, vor dem Unternehmen heute eher stehen, ist die Frage, wie lange man braucht, um feststellen, dass etwas passiert ist, was nicht passieren darf, sprich: dass Schadsoftware ins Netzwerk eingedrungen ist oder dass gerade Daten abgezogen werden.

ITB: Mit welcher Strategie adressiert Intel Security vor diesem Hintergrund die Unternehmen und ihr Schutzbedürfnis? Was verstehen Sie unter dem Motto „Security Connected“?

Plathen: Wenn etwas Entsprechendes passiert ist, kommt es darauf an, dies möglichst schnell zu erkennen. Dann muss das System zumindest darüber informieren, was passiert ist, oder besser: eine Umkonfiguration einleiten. Abschließend sollte das Problem dann behoben werden können. Wir sprechen hierbei von den drei Bereichen „,Protect, Detect, Correct“ – Bereiche, die Unternehmen heute ab­decken sollten, um wieder die Führungsrolle in puncto IT-Security zu übernehmen und aus dem reaktiven Modus herauszukommen.

ITB: Ist das nicht eine Kapitualtionserklärung, wenn Sie sagen, dass es keinen hundertprozentigen Schutz mehr gibt? Hat man es dann nicht schon aufgegeben zu verhindern, dass etwas passiert?

Plathen: Wir haben bei Intel Security noch nie gesagt, dass es einen hundertprozentigen Schutz gibt. Die Art und Weise, wie in den Unternehmen heutzutage kommuniziert und gearbeitet wird, ändert sich rapide. In entsprechendem Tempo ändern sich auch die Einfallstore für Schadsoftware. Die Unternehmen haben schon mitbekommen, dass sich das Sicherheitsniveau eher verbessert, wenn man auf die Vorfälle im Netzwerk achtet, statt zu versuchen, die Mauern immer höher zu ziehen. Wenn man bedenkt, wie sehr Unternehmen heute im Kreuzfeuer stehen und wie schnell Daten in der Zeit, in der noch niemand etwas von einem kritischen Vorfall bemerkt hat, abfließen können, ist die Änderung des Augenmerks auf die Vorfälle eigentlich nur die logische Fortsetzung einer konsistenten Verteidigungsstrategie. Die Herausforderung ist dann, in den Berg der sämtlichen Vorfälle, der vielfältigen Security-Systeme und deren Meldungen, die im System erst einmal wie ein Haufen Spaghetti durcheinander liegen, eine klare Struktur hineinzubekommen. Deren Tendenzen müssen erkannt und geeignete Maßnahmen eingeleitet werden. Das Thema für den Kunden ist dann nicht mehr „Best of Breed“, sondern „Best of Integrated“, das heißt, wie gut integriert arbeiten die Verteidigungssysteme miteinander?

Zu den Stärken von Intel Security geht's auf der nächsten Seite.

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