Anbieter zum Thema
ITB: Wenn Sie die Integrationstiefe so betonen: Ist das ein Alleinstellungsmerkmal von Intel Security? Und welche Stärken möchten Sie noch auf dem Weg zur Nummer eins am Markt ausspielen?
Plathen: Es ist eine Kombination aus mehrerem: Zum einen hilft uns unsere offene Architektur und zum anderen die gesamte Themenbreite, welche wir als Intel Security direkt adressieren. An der von Intel Security ins Leben gerufenen „Security Innovation Alliance“ (SIA) nehmen mittlerweile mehr als 160 Technologiepartner teil, die in unterschiedlicher Form von der Plattform partizipieren. Der Kunde hat von diesem Zusammenwirken verschiedenster Hersteller den großen Mehrwert, dass er die bereits installierten Lösungen weiter einsetzen kann und damit einen Investitionschutz erhält.
ITB: Warum gab es bis dato noch keinen Versuch, einen einheitlichen Standard, eine zentrale Oberfläche zur IT-Security zu etablieren?
Plathen: Selbst die großen IT-Security-Anbiter sind bisher recht fragmentiert, also in kleinen, gezielten Bereichen unterwegs gewesen. Jetzt, wo wir ein Teil von Intel sind, bietet der Data Exchange Layer mit dem McAfee Threat Intelligence Exchange eine Möglichkeit, einen Standard zu etablieren und zu leben, wie man extrem schnell Informationen zur IT-Security teilen kann. Die Aufgabe des Layers ist es, die Informationen zu strukturieren und schneller zu transportieren, um somit schneller Entschiedungen treffen zu können. Gemeinsam mit Intel haben wir etwa 400 Mannjahre Entwicklungsarbeit in diese Plattform hineingesteckt, also viel Energie, Zeit und Geld investiert – die Entwicklung für den McAfee ePO nicht mitgerechnet. Der Data Exchange Layer wird derzeit auch von mehreren SIA-Partnern aktiv genutzt – weitere werden folgen. Dies ist ein klares Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind, hier einen Standard etablieren zu können.
ITB: Wenn schon der ePO technologisch jetzt ganz in die neue Management-Oberfläche diffundiert ist: Verschwindet der Name McAfee auch ganz?
Plathen: McAfee bleibt als Produktname erhalten, ist aber in der Kommunikation nach außen verschwunden. Der Produktname bleibt im Consumer- und und im Business-Umfeld bestehen. Gleichwohl gibt es Produkte, die unter dem Namen von Intel Security laufen.
ITB: In letzter Zeit gab es auch personelle Veränderungen an der Spitze von Intel – angefangen bei der Präsidentin Renée James, über Hermann Eul von der Mobile-Group, bis zu Mike Bell von der New Devices Group. Welchen Einfluss übt dieses unruhige Stühlerücken auf die Security-Division aus?
Plathen: Das „Stühlerücken“, wie Sie es nennen, hängt in der Tat mit der Neupositionierung unserer Division zusammen. Christopher Young, Senior Vice President and General Manager, Intel Security Group, sitzt mittlerweile direkt am Tisch mit dem Intel-CEO und diskutiert dort mit ihm die Sicherheits-Strategien. Das ist eine ganz klare Aufwertung unserer Arbeit und zeigt, welchen großen Stellenwert die IT-Sicherheit inzwischen einnimmt.
(ID:43598042)