HP Z4 G5, Z6 G5, Z8 G5 und Z8 Fury G5 HP-Desktop-Workstations mit Intel Sapphire Rapids

Von Klaus Länger 3 min Lesedauer

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Die neuen Z-Workstations der 5. Generation von HP arbeiten mit den Sapphire-Rapids-Prozessoren von Intel. Insgesamt fünf Desktop-Workstations schickt der Hersteller an den Start, die mit bis zu 64 Cores und Platz für leistungsstarke Nvidia-GPUs aufwarten.

Die Single-CPU-Workstations von HP, die Z4 Gen5, Z6 Gen5 und Z8 Fury Gen5 basieren auf den neuen Xeon-W-3400- und 2400-Prozessoren von Intel.(Bild:  GUY AROCH 202)
Die Single-CPU-Workstations von HP, die Z4 Gen5, Z6 Gen5 und Z8 Fury Gen5 basieren auf den neuen Xeon-W-3400- und 2400-Prozessoren von Intel.
(Bild: GUY AROCH 202)

Mehr Leistung für Kreative, Designer, Ingenieure und Data Scientists sollen die Z-Desktop-Workstations der G5-Serie liefern. Die neuen Modelle sind mit Sapphire-Rapids-Prozessoren von Intel ausgestattet und bieten mehr Prozessorkerne, eine höhere Rechenleistung und zusätzliche in der CPU integrierte Beschleuniger als die Geräte der G4-Generation. Neu sind zudem bis zu vier Fronteinschübe für NVMe-SSDs mit Hot-Swap-Möglichkeit. Darüber hinaus bieten die Workstations viele Massenspeicheroptionen in Form von M.2-NVMe-SSDs und SATA-HDDs. Bestückt sind die Rechner zudem mit Thunderbolt 4 für schnelle externe SSDs, mit umfangreichen LAN-Optionen bis zu 25-Gbit-Ethernet und auf Wunsch mit Wi-Fi 6E. Für einen leisen Betrieb sorgt eine intelligente Lüftersteuerung mit mehr als 20 Temperatursensoren.

HP Wolf Pro Security soll einen sicheren Betrieb durch Security-Funktionen in der Hardware sorgen. Data Scientists unterstützt der Hersteller durch den Z by HP Data Science Stack Manager, der unter Ubuntu Linux oder Windows mit WSL 2 für einen einfachen Zugang zu gängigen KI- und Entwickler-Tools sorgt und diese auch aktuell hält.

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Z-Workstations mit Xeon-W-CPU

Mit einem der gerade vorgestellten Xeon-W-Prozessoren sind die Modelle Z4 G5, Z6 G5 und Z8 Fury G5 ausgestattet. Das Top-Modell ist der Z8 Fury G5 mit Xeon-W-3400-Prozessor. Er kann maximal mit dem Xeon w9-3495X geordert werden, der bis zu 56 Cores und 112 Threads bei maximal 4,8 GHz Turbo-Takt bietet. Der DDR5-ECC-Arbeitsspeicher auf dem W790-Mainboard kann zu 2 TB groß sein. Zudem bietet der Rechner Platz für bis zu vier Double-Wide-Grafikkarten. Als Maximaloption nennt HP hier die Nvidia RTX A6000. Zudem können bis zu 120 TB an Massenspeichern auf dem Mainboard und in dem Towergehäuse Platz finden.

Darunter rangiert der Z6 G5, den HP mit W-3400-Prozessoren anbietet, die bis zu 36 Cores aufweisen. Hier sind bis zu 1 TB DDR5-Arbeitsspeicher, bis zu drei Grafikkarten mit doppelter Breite sowie maximal 88 TB an Massenspeichern möglich.

Der Z4 G5 als Einstiegsmodell der neuen Generation nutzt einen Intel Xeon W-2400 als Prozessor. Hier sind maximal 24 Cores möglich. Zudem lassen die vier statt acht Speicherkanäle maximal 512 GB DDR5-4800 als Arbeitsspeicher zu. Als Massenspeicher sind bis zu 76 TB möglich. Das Mainboard kann mit bis zu zwei Double-Wide-Grafikkarten bestückt werden.

Z8 Gen 5 mit zwei Xeon-Scalable-Prozessoren

Eine höhere Prozessorleistung liefert der Z8 Gen5 mit seinen beiden Xeon-Scalable-Prozessoren der 4. Generation zusammen bis zu 64 Cores. Dabei kommt ein Mainboard mit Intel-C741-Chipsatz zum Einsatz, das bis zu 1 TB DDR5-Speicher aufnehmen kann. Im Z8 Gen 5 können maximal zwei Grafikkarten eingesetzt werden.

Der Z4 G5 soll ab April verfügbar sein, die übrigen Modelle einen Monat später. Preise gibt HP noch nicht an.

Hardware für Remote-Management

Für ein umfassendes Remote-Management der neuen Workstations bietet HP als Zubehör den Anyware Remote System Controller an. Mit ihm können IT-Administratoren eine Kernel-based Virtual Machine (KVM) starten und Out-of-Band-Verwaltungsaufgaben durchführen. So ist es möglich, aus der Ferne über ein einziges Dashboard auf Basis der Redfish-API Aufgaben wie ein Pre-Boot-Zugriff, BIOS-Updates oder das Re-Imaging der Software zu erledigen. Zudem ermöglicht die Lösung den Zugriff auf Systemmeldungen und erstellt Reports. Eine spezielle Schnittstelle ermöglicht sogar die Kontrolle des Netzschalters. Zur Wahl stehen dabei eine externe Controller-Box oder eine interne Lösung in Form einer PCI-Express-Steckkarte. Beide sind mit einem eigenen LAN-Port für das Remote-Management, einem Mini-DisplayPort sowie einer USB-Schnittstelle ausgestattet. Der HP Anyware Remote System Controller soll ab Juni lieferbar sein.

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