Speicherkapazität rund um die Uhr

Goethe-Universität virtualisiert das SAN

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Die Goethe-Universität ist an Hunderten von Forschungsprojekten in der ganzen Welt beteiligt. Mitarbeiter und Studenten der Institute sind laufend im Einsatz, können aber nur produktiv arbeiten, wenn die Verfügbarkeit der ITK-Infrastruktur jederzeit hundertprozentig gewährleistet ist. Die IP Stor Server und die RAID-Arrays wurden daher redundant installiert und so konfiguriert, dass bei Ausfall eines Primärsystems automatisch und ohne Unterbrechung der Dienste ein Sekundärsystem dessen Aufgaben übernimmt. Außerdem werden sämtliche Daten gespiegelt gespeichert. Angelika Stiehl: „In virtualisierten Infrastrukturen lassen sich Daten herstellerübergreifend spiegeln. Das erlaubt nicht nur freie Auswahl beim Kauf von zusätzlichem Speicher. Es rechnet sich auch, weil der Kunde nur einmal die Lizenz für die Spiegelung am IP Stor kaufen muss, statt jeden Speicher separat für die Spiegelung zu lizenzieren.“

Darüber hinaus bietet die SAN-Virtualisierung zwei wichtige Vorteile: Zum einen stellt sie eine einheitliche Verwaltungsschicht für die gesamte Storage-Infrastruktur bereit, was die administrativen Prozesse erheblich vereinfacht. Zum anderen lassen sich mit dem IP Stor Server für den gesamten Plattenspeicher Dienste wie Replizierungs-, Spiegelungs- und Snapshot-Services bereitstellen, die sonst nicht oder nur mit hohen Zusatzkosten realisierbar wären.

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Nach allen Seiten offen

Wie von der Universität gefordert, präsentiert sich die Lösung nach allen Seiten herstellerunabhängig: Als RAID-Arrays können im virtualisierten SAN alle gängigen Plattenspeichersysteme eingesetzt werden. Die Goethe-Universität setzt derzeit ausschließlich auf Plattformen von Sun, zumal der Hersteller gerade für Einrichtungen im Bereich Forschung und Lehre attraktive Konditionen bietet. Auch Client-seitig unterstützt der Falcon Stor IP Stor Server den Anschluss aller Server-Plattformen. So hat die Goethe-Universität einen Mix aus IBM AIX-, Linux-, Solaris- und verschiedenen Windows-Servern im Einsatz, die alle ohne vorherige Anpassung in das SAN integriert werden konnten.

Langfristige Sicherheit

„Die Lösung hat sich in der Praxis trotz der großen Datenmengen und unserer heterogenen Infrastruktur als sehr pflegeleicht erwiesen“, berichtet Dr. Ast. Dabei lobt er auch die wirtschaftlichen Aspekte: „Ein wichtiger Faktor ist für uns, dass sich die Speicherlösung jederzeit bedarfsgerecht erweitern lässt. Das garantiert uns volle Kostenkontrolle und ermöglicht es, unsere Investitionsschritte flexibel zu planen – umso mehr, als sich die Lizenzierung des SAN vorrangig am Funktionsumfang orientiert. Damit erhalten wir genau die Planungssicherheit, die wir benötigen.“

Im nächsten Schritt soll das virtualisierte SAN mit erweiterten Replizierungsoptionen ausgestattet werden: Vor dem Hintergrund des für 2012 geplanten Umzugs des Hochschulrechenzentrums auf den Campus Westend soll der IP Stor Server um eine standortübergreifende Daten-Replizierung ergänzt werden. So wird es möglich sein, die Datenbestände aller Institute schrittweise und ohne Downtime in das Rechenzentrum auf dem neuen Campus zu übertragen.

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