G Data: von der CD in die Cloud

Globale IT-Security für lokale und große Unternehmen

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Sicherheit für Unternehmen

Immer schwieriger scheint es für Unternehmen vor allem zu werden, die steigende Komplexität ihrer IT-Systeme inklusive der sie schützenden Programme in den Griff zu bekommen. Walter Schumann sprach dementsprechend in seiner Keynote zur 30-Jahr-Feier von G Data von einer stark steigenden Nachfrage nach Lösungen, die diese Komplexität zu bewältigen helfen. Sie setzen laut Schumann noch mehr, aber vor allem bessere, allgemein anerkannte Standards voraus. Gefordert seien zudem eine Hinwendung auf „Embedded Security“ und zu „Security by Design“. Embedded ­Security meint Systeme, in denen die Software- durch Sicherheitsmechanismen in der Hardware ergänzt werden, während „Security by Design“ auf einem Strukturwandel in der Software-Entwicklung hinweist, bei der die Sicherheitsaspekte von Grund auf mit eingepflegt werden.

Sowohl diese Aspekte als auch die globalen Entwicklungen markieren die Richtung, die G Data auf dem Weg zu einem inter­nationalen Spezialisten zur Malware-­Bekämpfung einschlägt: hin zu einem breit gefächerten Security-Portfolio für mittlere bis große Unternehmen, mit einer möglichst einfachen, auf Standards basierenden Administrationsoberfläche.

Nach einer zweijährigen Abstinenz will sich der Security-Anbieter aus dem Ruhrpott deshalb im kommenden Frühling wieder mit einem eigenen Stand an der CeBIT beteiligen. Das Business-Konzept der Messeplaner kommt nach internen Aussagen den Bochumern sehr entgegen.

Den Anteil der Business-Lösungen am ­Gesamtumsatz will G Data laut Schumann in absehbarer Zeit von etwa 30 auf 50 Prozent gegenüber dem Anteil der Consumer-Lösungen nach oben pushen. Peter Henzler, Vizepräsident beim Bundeskriminalamt, konkretisierte auf der Podiumsdiskussion der 30-Jahres-Feier den Bedarf und wies auf die Kernzielgruppe hin, die G Data angeht: „Große Unternehmen und die Betreiber kritischer Infrastrukturen sind bereits sehr aufmerksam in puncto IT-Security. Weniger gesichert sind dahingegen weite Teile des Mittelstandes.“

„Industriezweige wie Smart Home, Smart City sowie Smart Car und Industrieautomatisierung“, schreibt Eddy Willems, Security Evangelist bei G Data, im hauseigenen Security-Blog, „sollten nicht den Fehler machen, der vor vielen Jahren begangen wurde, als niemand IT-Sicherheit als großes Problem einstufte.“ Gefordert seien ­sichere Implementierungen und hohe ­Sicherheitsstandards. Spätestens bei kritischen Infrastrukturen – zu denen auch ­Bereiche aus der ITK zählen – stoßen die Anbieter auf einen wunden Punkt, wirft Schumann auf der Podiumsdiskussion ein. „Die Frage ist, was wir als Hersteller tun können, und welche Vorgaben von der ­Politik kommen müssen.“

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