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Full House: Google Cloud Summit 2019

| Redakteur: Wilfried Platten

Prominente Neukunden sind ein wichtiger Teil der Inszenierung.
Prominente Neukunden sind ein wichtiger Teil der Inszenierung. (Bild: Google Cloud)

Überbuchte Besucherliste, neue Themen und prominente Neukunden. Der Google Cloud Summit 2019 war ein Event gewordener Nachweis für den anhaltenden Siegeszug von Cloud Services. Systemhaus-Partner rieben sich die Hände.

Wenn man schon am Empfang von einem jungen Mädel mit den Worten „Hi, bist Du angemeldet?“ begrüßt wird, dann ist man mit hoher Wahrscheinlichkeit kurz davor, die nächsten Stunden auf dem Google Cloud Summit zu verbringen. Sofern man überhaupt hereingelassen wird. Denn laut Channel-Chef Bernd Stopper war der Event mit 2.000 Anmeldungen nicht nur aus-, sondern überbucht. Unangemeldete Spontanbesucher wurden am Eingang in die Warteschleife gebeten. Vermutlich mit den Worten: „Hi, willst Du auf die Warteliste.“

Anthos ist der Themen-Star

Thematisch war die Veranstaltung breiter aufgestellt als im Vorjahr, dementsprechend groß war auch die Zahl der ausstellenden Systemhäuser und Integratoren. 2019 waren es 13: „In diesem Jahr ist Anthos ein Riesenthema, weil die Kunden auch in der Cloud keine Abhängigkeiten, kein Vendor-Lockin wollen“, so Stopper. Hinter Anthos steckt ein Management Layer für die Verwaltung von Hybrid- und Multi-Cloud-Szenarien, der auch konkurrierende Cloud Services, etwa von AWS oder Azure, managen soll: „Das zeigt, dass wir vor Konkurrenz keine Angst haben. Die Nachfrage von Kunden ist groß und auch die Resonanz von Systemhäusern ist extrem positiv.“ Letztere werden aktuell mit 5-Tages-Trainings (!) für Anthos fit gemacht. Und auch hier sind die anstehenden Seminare bereits ausgebucht, obwohl der zeitliche Aufwand dafür außergewöhnlich groß ist. Der ist aber auch notwendig, um die wachsende Komplexität in der Multi Cloud beherrschen zu können. „Diese Komplexität muss auch in der eigenen Organisation abgebildet werden, deshalb müssen für die Teilnahme gewisse Grundvoraussetzungen erfüllt sein“, so der Channel-Chef.

Nachdem im Sommer mit Google Advantage ein neues Partnerprogramm lanciert wurde, dass die bis dato 16 Programme konsolidierte, ist Zeit für ein erstes Resümee: „Es ist jetzt viel einfacher für die Partner, Projekte und Geschäfte mit uns zu machen. Und das kommt sehr gut an.“ Fast schon inflationär ist die Entwicklung der im Partnerprogramm verankerten Kompetenzfelder, deren Anzahl sich mit mittlerweile fast 20 innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt hat.

Große Namen auf der Bühne

Wie bei solchen Hyperscaler-Veranstaltungen üblich, wurden auch diesmal stolz Neukunden mit renommierten, prestigeträchtigen Namen präsentiert, die die immer noch partiell verbreitete latente Scheu vor dem Weg in die Cloud weiter nehmen sollen. Im Blickpunkt diesmal: Die ARD, die Deutsche Börse und das Institut für Robotik und Mechatronik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). ARD Online betreibt zukünftig die Applikationsentwicklung auf der Kubernetes-Infrastruktur der Google Cloud. Die Deutsche Börse nutzt es für komplexe Workloads und für das DLR liefert Google Cloud unter anderem die Plattform für das Deep Reinforcement Learning ihrer Humanoiden Roboter.

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