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#ITfightsCorona Fujitsu: Flat-Boni für Partner

Autor: Klaus Länger

Mit einem angepassten Bonusmodell und niedrigen Anforderungen für Projektpreise unterstützt Fujitsu die Partner in der Covid-19-Krise. Die Lieferketten funktionieren wieder weitgehend. Die Client-Rechner werden inzwischen in Tschechien endmontiert.

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Zur Unterstützung seiner Partner führt Fujitsu rückwirkend zum 1. April 2020 ein angepasstes Bonusmodell mit Flat-Boni für das komplette Geschäftsjahr bis zum 31. März 2021 ein.
Zur Unterstützung seiner Partner führt Fujitsu rückwirkend zum 1. April 2020 ein angepasstes Bonusmodell mit Flat-Boni für das komplette Geschäftsjahr bis zum 31. März 2021 ein.
(Bild: monsitj - stock.adobe.com)

Besondere Finanzierungsmodelle wegen der schwierigen Wirtschaftslage durch die Covid-19-Krise legt Fujitsu nicht auf. Die bestehenden Angebote von Fujitsu Financial Services hätten sich über die Jahre bewährt und bedürften auch im Zuge der aktuellen Situation keiner größeren Modifikation, so der Konzern durchaus selbstbewusst. Allerdings modifiziert Fujitsu das Partnermodell rückwirkend zum Anfang des aktuellen Geschäftsjahres, also zum 1. April 2020. Für die kommenden zwölf Monate gilt nun ein Flat-Bonus ab dem ersten Euro Umsatz. Zudem erhalten die Partner höhere Bonusprozente gegenüber dem Vorjahr und einen zusätzlichen Performance-Bonus, wenn sie trotz der schwierigen Rahmenbedingungen Wachstum gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die Boni werden halbjährlich ausgeschüttet, das erhöht die Planungssicherung der Partner.

Zudem bekommen die Partner zur Belebung des Geschäfts die Möglichkeit, bereits bei einem Auftragsvolumen ab 3.000 Euro spezielle Projektpreise anzubieten. In einigen Kundensegmenten können sie zudem Sonderkonditionen anbieten.

Santosh Wadwa ist bei Fujitsu für den Channel in Central Europe und zusätzlich für das Geschäft mit Client Devices verantwortlich.
Santosh Wadwa ist bei Fujitsu für den Channel in Central Europe und zusätzlich für das Geschäft mit Client Devices verantwortlich.
(Bild: Fujitsu)

„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, unsere Partner zu unterstützen. Partnerschaft zeichnet sich vor allem dadurch aus, auch in schwierigen Zeiten Seite an Seite zu stehen. Deshalb bieten wir attraktive Unterstützungsmöglichkeiten und Maßnahmen an, um gemeinsam die Krise erfolgreich zu meistern. Die Neuerungen sollen den Partnern die Möglichkeit geben, ihr Kundengeschäft zu beleben und gleichzeitig ihre Potenziale fokussiert zu bündeln“, erläutert Santosh Wadwa, Head of Product Channel Sales, Central Europe bei Fujitsu, das Maßnahmenpaket.

Die Partner können die Zeiten mit eingeschränktem Kontakt zu manchen Kunden auch dafür nutzen, die online verfügbaren Zertifizierungsangebote im Rahmen des Select-Expert-Programms zu absolvieren. Informationsveranstaltungen für Partner finden ebenfalls online statt. So auch das erste digital Business Breakfast am 12. Mai mit dem Thema „Update smarte Workplace Lösungen“. Allen angemeldeten Teilnehmern wird sogar am Vortag ein Frühstückspaket zugesendet.

Die Partnertage sollen aber nach Möglichkeit wieder live stattfinden, sie werden auf den Zeitraum vom 08. September bis zum 01. Oktober verschoben.

Liefersituation entspannt sich

Derzeit hat Fujitsu auch kein Absatzproblem, sondern eher Probleme mit den Lieferketten aus China. Denn die Auftragsbücher sind immer noch gut gefüllt. Hier gibt es vor allem eine starke Nachfrage nach Notebooks und anderen für das Homeoffice relevanten Produkten. Mittlerweile hat sich die Liefersituation aber wieder entspannt. Die Client-PCs kommen inzwischen komplett aus Asien mit Endmontage in Brünn. Der letzte PC aus dem Augsburger Werk ist dort Ende April vom Band gelaufen. Partner und Kunden müssen sich derzeit allerdings auf etwas längere Lieferzeiten bei BTO-Produkten und Servern einstellen. Allerdings bewegten sich diese mit vier statt der bisher üblichen zwei Wochen immer noch im branchenüblichen Rahmen, so Wadwa.

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 Klaus Länger

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