Was der neue DNS-Chef für Arrow ECS plant

Erik Walter: „Wir werden anderen das Feld nicht mehr so einfach überlassen“

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Oracle als Chance

Die Akquisition des wichtigsten DNS-Lieferanten Sun durch Oracle sei für den Value Added Distributor ein echter Vorteil. „Wir erhoffen uns davon eine Erweiterung des Geschäfts und sind zuversichtlich, der Gewinner dieser neuen Konstellation zu sein. Unser Ziel ist ganz klar, künftig Sun und Oracle kombiniert anzubieten. So lange der Deal jedoch noch nicht in trockenen Tüchern ist, kann ich nicht mehr dazu sagen“, so Walter. Wie gemeldet verzögert sich die Übernahme, da die EU den Deal einer genaueren kartellrechtlichen Prüfung unterzieht, während die US-Kartellwächter bereits grünes Licht gegeben haben.

Weshalb die Rechnung bei einer erfolgreichen Sun-Übernahme für DNS aufgehen könnte, zeigt der Blick in die USA: Dort wurde Arrow ECS zum Global Value Added Distributor des Jahres 2009 gewählt. Umgekehrt besitzt DNS hierzulande mit Abstand den größten Marktanteil aller Channel-Development-Partner von Sun und verfügt über eine 20-jährige Erfahrung auf diesem Gebiet. „Es gibt Partner, die hier schon heute richtig Gas geben“, berichtet der DNS-Chef mit Blick auf die künftigen Kombinationsmöglichkeiten mit Oracle-Lösungen.

BTO-Angebote für Sun

Auf der Erfolgsgeschichte mit Sun will sich DNS dabei keineswegs ausruhen. „Unser Ziel ist es, Sun-Partnern künftig auch Assemble-to-Order-Systeme (AtO) anzubieten, die wir am Lager-Standort Hauneck fertigen. Wir haben alle dazu nötige Kernkompetenzen und Komponenten hier vor Ort.“ Wann es soweit sein wird, hängt nicht zuletzt von Sun ab – und die Entscheidungsprozesse hier können dauern, bis der Übernahme-Deal unter Dach und Fach ist.

Was sich an der Vertriebs-Strategie ändern wird, lesen Sie auf der nächsten Seite.

(ID:2041974)