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Partnersummit in Düsseldorf

D.velop setzt auf Cloud und Apps von Partnern

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Die Teilnehmer beim Check-In des d.velop-Partnersummits 2019.
Die Teilnehmer beim Check-In des d.velop-Partnersummits 2019. (Bild: d.velop)

Zum diesjährigen Partnersummit des ECM-Anbieters d.velop im Van-der-Valk-Airporthotel in Düsseldorf, verkündete das Unternehmen strategische Weichenstellungen im Channel. Cloud-Berater und App-Builder sollen künftig die Digitalisierung meistern.

Mike Brömmelstrote, Head of Partnermanagement bei d.velop, und andere Vortragende erläuterten den Partnern auf dem diesjährigen Partnersummit in Düsseldorf, was sich beim ECM-Hersteller und seinem Partnerprogramm alles ändern wird. In Hinblick auf sich rasant verändernde Märkte gibt es so einige strategische Weichenstellungen umzusetzen. Neu vorgestellt wurde das „d.velop Creator-Programm“, welches die Rahmenbedingungen für App-Builder festzurrt.

App-Builder-Programm

Brömmelstrote erläutert die Hintergründe: „Eine wichtige Entwicklung ist die hin zur Cloud; die geht für unsere Partner wertschöpfungsmäßig damit einher, zunehmend Dienste als Software as a Service anzubieten und zu orchestrieren. Auf der anderen Seite ist da unser in Kürze startendes App-Builder-Programm, auf das wir unsere Partner vorbereiten.“

Fachliche Applikationen

Beim App-Builder-Programm geht es darum, dass auf Basis des Cloud-ECM aus dem Hause d.velop, Dienste, Erweiterungen oder eigenständige Applikationen entwickelt und über die hauseigene Plattformökonomie vermarktet werden. „Dabei kann es sich um eine einfache App wie ein OCR-Tool handeln, eine Dokumentenverwaltung für eine Spezialbranche oder sogar um ein vollständiges Bewerber-Management aus der Cloud“, führt der Channel-Chef als Beispiele an.

Neue Entwickler gesucht

Mike Brömmelstrote ist Head of Partnermanagement bei d.velop.
Mike Brömmelstrote ist Head of Partnermanagement bei d.velop. (Bild: d.velop)

Demnächst werden die APIs (Application Programming Interface) auch für Entwickler außerhalb der Bestandspartner geöffnet, um ihnen zu offerieren, auch am d.velop-Geschäft zu partizipieren. Ziel ist es, neue unabhängige Software-Entwickler zu finden, die das Angebot rund um das ECM-System erweitern. „Wir bieten damit einen offenen Zugang zu einem Entwickler-Framework samt APIs zu unserem ECM-System, auf dem ohne Partnergebühr entwickelt werden kann“, sagt Brömmelstrote. Die Applikation wird vor Veröffentlichung noch einem Security-Check unterzogen und die App dann über die Hersteller-Plattform vermarktet. Wie in der Plattform-Ökonomie gängige Praxis, erhält der Partner den größten Teil der Einnahmen und d.velop einen Teil – quasi als Betreiber des Marktplatzes und für die zugrundeliegende Software-Basis.

System- statt Projektgeschäft

Vor diesem Hintergrund war das Kernthema die Transformation der Partner, weg vom klassischen Projektgeschäft, hin zum Systemgeschäft, also zu neuen Potenzialen in der Cloud und im Bereich Entwicklung. „Es waren Bestandspartner, neue Partner und an einer Partnerschaft interessierte Systemintegratoren und Entwickler dabei, Geschäftsführer, Vertriebler und Consultants – also eine bunte Mischung“, blickt Brömmelstrote zurück. Den großen Cloud- und As-a-Service-Anbietern wird man keine Konkurrenz machen. Vielmehr gilt: „Wir wollen uns bewusst nicht mit den großen, etablierten Marktplätzen vergleichen, sondern uns auf unseren Bereich Dokumenten- und Prozessdigitalisierung fokussieren“, so der Channel-Manager.

Wandel durch Künstliche Intelligenz

Eine weitere Message an die Partner: Auch Künstliche Intelligenz (KI) wird im ECM-Markt zu einem erheblichen Wandel führen. Bei d.velop sieht man sich dafür gut gerüstet, einerseits mit einem eigenen KI-Team, andererseits durch neue strategische Kooperationen. Das zurückliegende Geschäftsjahr war für d.velop nach eigener Einschätzung „ausgesprochen erfolgreich“. Schließlich konnten die Umsatzerlöse im strategisch wichtigen Bereich Cloud / SaaS / Softwaremiete im Vergleich zu 2017 um 34 Prozent gesteigert werden, bei einem vorläufigen Gesamtumsatzwachstum von rund acht Prozent. Das vorläufige EBITDA (Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wuchs um 18,9 Prozent.

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