ITC Channel Index sinkt im Monats-, nicht aber im Jahresvergleich

Diese Produkte bescheren Händlern Umsatz- und Absatzplus

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Große und kleinste Notebooks besonders gefragt

Die Entwicklung auf dem Computer-Markt ist mit einem Wachstum von 21 Prozent im Jahresvergleich absatzmäßig sehr positiv. Treibende Kraft für diese Zuwachsraten waren mobile Computer. Hier liegen die Abverkäufe 27 Prozent und die Umsätze 13 Prozent über dem Vorjahresniveau. Ursächlich für die positive Entwicklung sind mobile Rechner mit einer Display-Größe kleiner als zwölf Zoll. Darüber hinaus entwickeln sich mobile Computer mit mehr als 17 Zoll weiterhin sehr positiv.

Die Verkäufe im Display-Markt liegen mit minus 14 Prozent bei den privaten Endkonsumenten erneut unter dem Vorjahreslevel, jedoch verzeichnen großformatige Modelle, ähnlich wie im Notebook-Markt, positive Zuwachsraten.

Waren noch vor einem Jahr gut sieben Prozent aller verkauften Displays im B2C-Markt 24 Zoll oder größer, sind es im August 2009 mit mehr als 15 Prozent doppelt so viele. Mittlerweile wird ein Viertel aller Umsätze im Retail-Bereich mit Monitoren von 24 Zoll oder größer generiert – ein Trend, der sich auch im Jahr 2010 fortsetzen dürfte.

Die positive Entwicklung am Computer-Markt trägt nicht nur zu einem positiven Index für IT-Güter bei, sondern bietet gleichzeitig auch Impulse in vielen Bereichen der IT-Peripherie.

Der weiter voranschreitende Trend, mehr mobile Rechner einzusetzen, verändert die Märkte für IT-Zubehör, wie dies am Beispiel PC-Mäuse und Keyboards zu sehen ist (siehe Kasten auf Seite 64). Dabei dürfte ein bestimmter Faktor den Abverkauf von Mäusen für mobile Geräte begünstigen: Der mobile Einsatz dürfte zu einer höheren Verlustrate führen als dies bei einer rein stationären Nutzung der Fall ist. Schnell ist eine Maus zum Beispiel unterwegs vergessen oder einfach verloren gegangen, was in Summe zu kürzeren Nachkaufzeiträumen führen dürfte.

Im Detail: Tastaturen und Mäuse

Die Nachfrage für kabellose Computer-Mäuse entwickelt sich signifikant besser als die für kabelgebundene. Dennoch haben beide Produktbereiche ihr spezifisches Kundenklientel erobert, so dass es erforderlich ist, Wireless- als auch Wired-Mäuse im Sortiment zu haben. Die rückläufige Entwicklung bei kabelgebundenen Mäusen und auch Tastaturen ist eher durch gewisse Sättigungserscheinungen und einen Mangel an vom Kunden wahrgenommenen Innovationen bedingt als durch ein grundsätzlich verändertes Nutzungsverhalten.

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