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Die Rechnung Managed Print Services geht auf

24.11.2010 | Redakteur: Erwin Goßner

Von Managed Print Services der Kopierer- und Druckerhersteller profitieren Fachhandel und Kunden.
Von Managed Print Services der Kopierer- und Druckerhersteller profitieren Fachhandel und Kunden.

Hersteller, Händler und Kunden erkennen Managed Print Services (MPS) zunehmend als Chance, jeder für sich aus einem anderen Blickwinkel. Doch grundsätzlich gilt: Investitionen in MPS sollen sich durch Einsparungen auszahlen.

Wer die drei Buchstaben MPS über eine Online-Suchmaschine abfragt, erhält ein breites Spektrum von Antworten. Es reicht vom Haupttreffer „Mittelalterliches Phantasie Spectaculum“ bis hin zu den Abkürzungen für „Mukopolysaccharidosen“ oder das „Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung“. Der in der IT-Branche gebräuchliche Fachbegriff Managed Print Services taucht unter den ersten zwanzig Treffern lediglich einmal auf – und dort auch nur in Verbindung mit einem mehr als dürftigen Wikipedia-Eintrag. Nicht unbedingt ein gutes Zeichen dafür, was den derzeitigen Stellenwert von MPS und die Resonanz der Öffentlichkeit auf solche Lösungen anzugehen scheint. Die Inhalte von MPS sind zugegebenermaßen sehr unterschiedlich und komplex, aber zumindest in puncto Definition sind sich mittlerweile die Anbieter einig. Demnach fassen Managed Print Services alle Maßnahmen, Dienstleistungen, Services und Produkte zusammen, die dazu dienen, in Unternehmen optimale Druck- und Dokumentenprozesse zu etablieren.

Diese Einigkeit spiegelte sich auch in einem Roundtable zum Thema MPS wider, zu dem IT-BUSINESS Mitte des Jahres die führenden Druckerhersteller eingeladen hatte. Ein Teilnehmer war Jörg Klinkhammer, Director Marketing bei Lexmark, der vor allem die Nutzung verschiedener Begrifflichkeiten für gleiche Konzepte kritisierte. Weitere Stimmen aus der Runde, etwa von Herstellern wie Brother, Epson, Oki oder Ricoh, sehen die wahre Herausforderung für Fachhändler in der Einfachheit und in der Entwicklung einer simplen Lösung für eine bedarfsgerechte Anpassung der Infrastruktur. Und dies bei einem riesigen Portfolio individueller Lösungen. Denn mit einem einfachen Produkt, einer simplen Box, ist es nicht getan – alle Anbieter sehen sich in der Pflicht, Basis-Arbeit zu leisten.

Im einem ersten Schritt muss dem Handel aufgezeigt werden, welche Bandbreite MPS haben kann. Das fängt bei der Lieferung von Supplies an, geht bei der Konsolidierung von Drucksystemen weiter und erstreckt sich bis hin zu sehr komplexen Dienstleistungen, bei denen Prozesse im Unternehmen betrachtet werden müssen.

Auf den nachsten Seiten erhalten Sie Informationen von IDC und erfahren, wie Experten von Epson, HP und Ricoh den Markt einschätzen.

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