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E-Invoicing

Die digitale Rechnung ist gekommen, um zu bleiben

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Im Grunde genommen braucht es keine Rechnungen auf Papier mehr.
Im Grunde genommen braucht es keine Rechnungen auf Papier mehr. (Bild: vectorhot - stock.adobe.com)

In Deutschland wird an der konsequenten Einführung der E-Rechnung im öffentlichen Auftragswesen gearbeitet. E-Invoicing wird dadurch zementiert – das ist aus vertrieblicher Sicht ein guter Anknüpfungspunkt für den Crossinx-Channel, der gerade aufgebaut wird.

Um Korruption und Schwarzgeldtransfers zu bekämpfen, gilt in einigen Ländern die staatliche Auflage, dass alle Rechnungen in digitaler Form auch über das Finanzamt laufen müssen, erläutert Marco Coriand, Director Channel Sales bei Crossinx – ein Anbieter, der seit rund 10 Jahren im Bereich Cloud Document Exchange auf dem Markt ist. Hierzulande wird die elektronische Rechnung zumindest dadurch getrieben, dass ab April 2020 die Behörden bei öffentlichen Aufträgen mit E-Rechnungen klarkommen müssen.

Schnittstellen und Formate

Bei der 150-Mitarbeiter-starken Firma Crossinx mit Hauptsitz in Frankfurt sorgt das gegenwärtig für jede Menge Neukunden, so Coriand. Das Thema E-Rechnung bedeutet hier, dass Kunden über eine Schnittstelle jedes erhaltene Rechnungsformat (Papierrechnung, E-Mail, PDF über ZUGFeRD und X-Rechnung) empfangen und über die Plattform in ein passendes Dateiformat für das ERP-System überführen können. Auch bei Ausgangsrechnungen, die aus der ERP- oder Buchhaltungssoftware heraus erstellt werden, können die Zielformate individuell gewählt werden. „Auch eine Einbindung in das standardisierte EDI-System ist möglich um Bestelldokumente elektronisch auszutauschen´. Für unsere Plattform ist das einfach nur ein weiterer Kanal“, erklärt der Channel-Chef. Nicht zuletzt beinhaltet das System die gesetzeskonforme Archivierung der Dokumente.

OCR-Dienst und „finx“

„Einige Unternehmen schicken uns Tag für Tag ihre Eingangsrechnungen, damit wir diese in einem OCR-Verfahren digitalisieren. Bei dieser Gelegenheit können die Dokumente gleich noch mit weiteren Daten angereichert werden, beispielsweise der Kostenstelle“, erläutert der Crossinx-Channel-Chef.

Außerdem hat das Unternehmen noch „finx“ im Portfolio – das ist ein Buchhaltungsprodukt für KMU oder Existenzgründer mit Modulen für Stammdatenverwaltung, FiBu mit Datev-Schnittstelle und Online-Banking. Für 10 Euro pro Monat gibt es diesen Service. Darin enthalten ist die Möglichkeit, das Crossinx-Netzwerk mit allen angebundenen Unternehmen für den standardisierten Rechnungsversand und -empfang zu nutzen.

Standardisierung der Produkte

Von der Firmenhistorie her kommt Cross­inx stark aus dem direkten Projektgeschäft und hat sich so eine Nutzerbasis von inzwischen 150.000 Kunden erarbeitet, die über die Crossinx-Plattform Dokumente austauschen. „Während in früheren Zeiten mehr oder weniger für jeden Kunden eigene Schnittstellen und Prozesse erarbeitet wurden, beginnt nun eine neue Phase in der Firmenhistorie, nämlich die Standardisierung der Produkte“, so Coriand. Vertrieblich heißt das konkret, dass nun ein schlagkräftiger Channel für den Vertrieb der Standardprodukte aufgebaut werden soll. „Die crossinx Standard-Produkte heißen für den Rechnungseingang x.collector und für den Rechnungsausgang x.channel“, erläutert der Channel-Manager.

Chancen für den Channel

Marco Coriand, Director Channel Sales, Crossinx
Marco Coriand, Director Channel Sales, Crossinx (Bild: Crossinx)

Weil beim automatisierten Rechnungsaustausch Versender und Empfänger das gleiche System nutzen müssen, zieht eine Masse an Nutzern weitere Kunden an, die so den Nutzerkreis weiter erhöhen. „Kunden außerhalb des Systems erhalten ihre Rechnungen dabei im vom Versender gewünschten Format. Innerhalb der Nutzergemeinschaft werden die Dokumente automatisiert in das ERP gespeist und einer gesetzeskonformen Archivierung zugeführt“, sagt Coriand. „Wir arbeiten eng mit Sparkassen und Banken zusammen und haben darüber hinaus bereits einige Vertriebspartner aus dem Channel, bauen aber nun die Basis aus“, so der Manager.

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Internationale Umfrage zur elektronischen Rechnung

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04.05.18 - Wer für Behörden arbeitet, muss sich mit den neuen EU-Richtlinien zur elektronischen Rechnung auseinandersetzen. Denn ab Herbst wird E-Invoicing verlangt. Allerdings haben viele Unternehmen in dieser Hinsicht Compliance-Probleme. lesen

Es gibt zwei Partnerstufen: „Affiliate-Partner“ erhalten für die Vermittlung von Leads praktisch als Beratungshonorar eine lebenslange Provision in Höhe von 10 Prozent auf die getätigten Umsätze. „Certified Crossinx-Partner“ können auf eine Provision in Höhe von 25 Prozent der Umsätze bauen.

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