Fokus auf europäische Partner Crowdstrike holt Roland Stritt für Partnergeschäft in Europa

Von Ira Zahorsky 2 min Lesedauer

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Der Wechsel von Fast LTA zu Crowdstrike führt Roland Stritt zurück in eine internationale Channel-Rolle. Als Vice President, Europe Alliances verantwortet er künftig die Partnerschaftsstrategie und soll das partnergetriebene Wachstum in Europa beschleunigen.

Roland Stritt kümmert sich als Vice President, Europe Alliances bei Crowdstrike um das europäische Partnergeschäft.(Bild:  Crowdstrike)
Roland Stritt kümmert sich als Vice President, Europe Alliances bei Crowdstrike um das europäische Partnergeschäft.
(Bild: Crowdstrike)

Crowdstrike setzt beim Ausbau seines europäischen Partnergeschäfts auf erfahrene Channel-Führung. Die Ernennung von Roland Stritt zum Vice President, Europe Alliances zeigt, welche Bedeutung der Hersteller Allianzen, Managed Security Services und Plattformkonsolidierung beimisst. Stritt verantwortet in seiner Position die europäische Partnerschaftsstrategie von Crowdstrike. Dazu zählt unter anderem, das partnergetriebene Wachstum voranzutreiben und neue Märkte zu erschließen. Zudem soll er Unternehmen dabei unterstützen, Systeme auf der Falcon-Plattform zu konsolidieren. Als Schwerpunkte für den Ausbau nennt Stritt unter anderem die Absicherung Künstlicher Intelligenz, die Transformation von Security Operations Center (SOC) sowie Managed Services.

Stritt bringt Channel-Erfahrung mit

Vor seinem Wechsel zu Crowdstrike war Stritt Chief Revenue Officer bei Fast LTA. Bei SentinelOne leitete er zunächst den Partnervertrieb in der EMEA-Region und wechselte später in die Rolle des Vice President Sales für Central EMEA. Weitere Führungspositionen im Partnervertrieb hatte er bei Rubrik und Palo Alto Networks.

Partnergeschäft wächst in mehreren Bereichen

Crowdstrike berichtet von Zuwächsen bei globalen Systemintegratoren, Managed Security Services und Cloud-Marktplätzen. Die Kennzahlen beziehen sich auf unterschiedliche Zeiträume und Größen. Sie sind deshalb nicht direkt miteinander vergleichbar.

  • Globale Systemintegratoren: Das GSI-Geschäft wuchs im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2027 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um nahezu 50 Prozent. Als Treiber nennt Crowdstrike die Nachfrage nach SIEM-Transformationen und Schwachstellenmanagement.
  • Managed Security Services: Das Gesamtvertragsvolumen des MSSP-Geschäfts sei in etwas mehr als drei Jahren von weniger als 100 Millionen US-Dollar auf mehr als 1,3 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2026 gestiegen.
  • Cloud-Marktplätze: Über den AWS Marketplace wurde im Geschäftsjahr 2027 ein Gesamtvertragsvolumen von nahezu 1,5 Milliarden US-Dollar abgewickelt. Für das zweite Quartal desselben Geschäftsjahres meldet Crowdstrike über AWS, Google Cloud und Microsoft ein Geschäftsvolumen von mehr als 600 Millionen US-Dollar.
  • Project Quiltworks: Mehr als 25 Partner arbeiten laut Unternehmen an einer Vertriebspipeline mit einem Gesamtvertragsvolumen von nahezu 400 Millionen US-Dollar.

Ansatzpunkte für Systemhäuser

Die Zahlen verweisen auf mögliche Geschäftsfelder: Systemhäuser können prüfen, ob sie Kunden bei SIEM-Modernisierungen, Schwachstellenmanagement oder Managed Security Services unterstützen können. Auch die Anbindung von Cloud-Marktplätzen und die Konsolidierung von Sicherheitslösungen auf einer Plattform können im Kundengespräch relevant werden.

Entscheidend bleibt die konkrete Ausgestaltung. Vor einer Ausweitung des Angebots sollten Systemhäuser klären, welche technischen und personellen Voraussetzungen nötig sind, wie sich wiederkehrende Services kalkulieren lassen und welche Rolle sie im Partnerökosystem übernehmen können. Die Wachstumsdaten von Crowdstrike zeigen Nachfrage auf Herstellerebene, beantworten diese operativen Fragen aber nicht.

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