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CorelDraw Graphics Suite 2019

Corel bleibt sich im Wandel treu

| Autor: Dr. Stefan Riedl

CorelDraw 2019 for Windows kommt mit einigen Neuerungen daher.
CorelDraw 2019 for Windows kommt mit einigen Neuerungen daher. (Bild: Corel)

Auch an Corel gehen IT-Trends wie die Cloud und mobiles Arbeiten nicht spurlos vorbei. Zwangsabos und Cloud-Pflicht wird es aber auch mit der 2019er-Version der Grafik-Suite nicht geben. Für den Mac wurde nach 15 Jahren wieder eine native Version programmiert.

Corel ist heute ein anderes Unternehmen als es vor 10 oder 20 Jahren war, allein schon in Hinblick auf das aktuelle Portfolio, sagt Gérard Métrailler, Executive Vice President, Global Products bei Corel Corporation, zum Produkt-Launch der CorelDraw Graphics Suite 2019. Neben den vorgestellten Produkten aus der Suite umfasst es unter anderem die Produktkategorien MindManager, ClearSlide, WinZip, Pinnacle, Roxio und Parallels. Der MindManager dient dem Erstellen von projektbezogenen Mindmaps oder beispielsweise der Stoffsammlung zu bestimmten Themen. ClearSlide ist eine übernommene Firma aus ­Kalifornien, die eine Software für Marketing-Teams, Vertriebs- und Verkaufsprozesse bietet, bei der Beteiligte auf dieselbe Datenbasis zugreifen, aus der beispielsweise Präsentationen gespeist werden können. WinZip ist mit einer Milliarde Downloads das bekannte Tool zur Komprimierung, Verschlüsselung und sicheren Verteilung von Dateien. Pinnacle Studio ist eine ­Video-Editing-Software, die insbesondere in Deutschland sehr beliebt ist und Roxio ist der Brand für eine Brennsoftware für PC und Mac.

Neuzugang in der Corel-Familie

Relativ neu dabei ist Parallels. Métrailler ­dazu: „Wenn wir in den letzten 10 Jahren gefragt wurden, wie CorelDraw am besten auf dem Mac verwendet werden kann, ­haben wir immer gesagt: ‚Nutz Parallels Desktop, das ist das Beste‘. Dann haben wir die Firma einfach irgendwann gekauft und freuen uns sehr, dass das gesamte Produktportfolio von Parallels Teil der Corel-Familie geworden ist.“ Die Software „Parallels Mac Management für Microsoft SCCM“ ist ein Plug-in, das die native Funktionalität des Microsoft System Center Configuration Managers (SCCM) auf Mac-Computer erweitert. Dadurch lassen sich auch diese wie Windows-PCs erkennen, registrieren und verwalten – mit dieser Produktausrichtung spricht Corel nach der Parallels-Übernahme auch Administratoren und IT-Dienstleister an.

CorelDraw Graphics Suite 2019

Nun hat Corel mit der „CorelDraw Graphics Suite 2019“ eine neue Version des Photoshop-Konkurrenzproduktes herausgebracht. Klaus Vossen, Senior Product ­Manager für CorelDraw, erläutert in ­Abgrenzung zum Wettbewerber: „Auch 2019 wird Corel nicht in der Cloud ‚verschwinden‘, sondern weiterhin auch zeitlich ­uneingeschränkt laufende Lizenzen verkaufen. Zusätzlich dazu bieten wir Abo-Lizenzprogramme an, so dass der Kunde entscheiden kann, was ihm lieber ist.“ Cloud-basiertes Arbeiten kann über eine App eingeführt werden. Die CorelDraw.app wird bei jeder Lizenz ohne Aufpreis mit ­dabei sein – gleich ob im On-Premises- oder im Subscription-Modell.

App wird ausgebaut

Métrailler verrät: „Corel wird in diesen ­Bereich noch viel Entwicklungsarbeit stecken und die App ausbauen. Beispielsweise wird es die Möglichkeit geben, aus der CorelDraw.app Links an Kontributoren zu schicken, damit diese auch auf die Datei zugreifen können.“ Sein Kollege Vossen ­ergänzt: „Um über den Desktop hinaus zu denken, gibt es mit CorelDraw.app nun Möglichkeiten, über einen Browser auf CorelDraw-Dateien zuzugreifen – beispielsweise um Kommentare einzufügen, oder um dem Kunden den Stand der Dinge bei einem Projekt zu zeigen.“ Der Zugriff erfolgt bei dieser App über den Web-Browser in Form eines Cloud-Zuganges auf die entsprechenden Dokumente.

Drei Jahre Entwicklung für die native Mac-Version

Vor etwa 15 Jahren wurde bei Corel entschieden, sich voll auf die Windows-Welt zu konzentrieren, da mit einer Hybrid-Lösung das „Mac-Feeling“ nicht erzeugt werden kann, so Métrailler. Der Markt fordert aber ein „echtes“ Mac-Produkt, angefangen bei den Menübezeichnungen, welches aber dennoch Windows-Dateiformate unterstützt. Nach langer Zeit wurde daher wieder eine native CorelDraw-Version für den Mac herausgebracht. Es stecken rund drei Jahre Entwicklungsarbeit in der Version.

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