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Mit geringem Aufwand einen Cloud-Shop aufsetzen Contac traut sich als erstes Systemhaus an Arrowsphere

| Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Sarah Gandorfer

Die im September gestartete Cloud-Plattform des Distributors Arrow ECS ist so aufgebaut, dass über den Fachhandel vertrieben wird. Der IT-Dienstleister Contac Datentechnik hat sich sofort nach dem Launch an Arrowsphere herangewagt und bedient damit die ersten Kunden.

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Via Webshop, der das Angebot der Arrow-Cloud umfasst, kann der Händler die Services einfach an seine Kunden weitergeben.
Via Webshop, der das Angebot der Arrow-Cloud umfasst, kann der Händler die Services einfach an seine Kunden weitergeben.
(Bild: Arrow ECS)

Ende September ist die Cloud-Plattform Arrowsphere des Value Added Distributors Arrow ECS in Deutschland gestartet. Das Systemhaus Contac Datentechnik ist der erste Arrow-Partner, der die Plattform nutzt und die Cloud auf diese Weise an seine Kunden vertreibt. Contac-Geschäftsführer Detlef Jahn nennt sich selbst „einen Prototypen-Händler“. In der kurzen Zeit ist es zwar noch nicht zu übermäßig vielen Abschlüssen gekommen, „aber wir haben großes Interesse bei Kunden gefunden, die die Cloud-Produkte in ihre eigene IT-Infrastruktur integrieren wollen“, sagt Jahn. „Bisher gab es ja fast nur Offerten, die sich von den Cloud-Herstellern direkt an den Endkunden wendeten, wie beispielsweise Amazon-Elastic-Cloud. Wir haben zwar auch schon solche Angebote an den Kunden verkauft, konnten hierfür allerdings nur unsere Beratungstätigkeit berechnen. Zudem gab es beim Kunden hin und wieder Integrations-Probleme, wenn die Cloud mit bereits vorhandenen Lösungen nicht einwandfrei zusammenarbeitete.“

Dem Systemhaus-Chef hat an Arrowsphere besonders gefallen, dass es eine Distributions-Plattform ist. Die Arrow-Wolke umfasst derzeit sieben Anbieter mit Lösungen aus den Segmenten Backup, Security, Unified Communications & Collaboration, Storage-on-Demand, Server-on-Demand sowie Business-Anwendungen. „Wir können mit geringem Aufwand für Kunden einen Shop aufsetzen. Dazu braucht es etwas Webdesign wie das Firmenlogo und Domain-Verwaltung. In den Shop können wir sehr einfach Kreditlimits oder diverse Regeln, wie zum Beispiel eine Freigabe bei größeren Bestellmengen, integrieren.“

Contac ist also der klassische Zwischenhändler in diesem Fall. Selbst eine solche Plattform aufzubauen, würde sich für den IT-Dienstleister nicht lohnen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche kleineren Schwierigkeiten es gab.

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