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Kleinere Schwierigkeiten
Bis zur zweiten Kalenderwoche des gerade begonnenen Jahres sieht Jahn noch „die Inbetriebsnahmephase“. Bei manchen Prozessen sei noch etwas Finetuning notwendig. „Die Zusammenarbeit mit Arrow in dieser Hinsicht ist sehr gut. Solche Probleme werden relativ fix behoben“, mildert Jahn seine Kritik ab. „Unser Vorteil bei Arrowsphere liegt auf jeden Fall darin, dass wir bis auf Arbeitsleistung keine Investitionen tätigen müssen: Wir müssen weder Software kaufen noch Dienstleister damit beauftragen etwas zu programmieren. Die Plattform gibt uns die Möglichkeit, sehr kleine Mengen wie Virenscanner zu verkaufen, ohne dass für uns die Prozesskosten in die Höhe schießen.“
So kann auch ein Cloud-Produkt, das den Endkunden nur zehn Euro im Monat kostet, kostendeckend vertrieben werden, auch wenn die Marge gering ist. Um die Kosten intern noch ein wenig nach unten zu schrauben, will Jahn demnächst auf elektronische Rechnung umstellen. „Was zum großen Glück noch fehlt, wäre eine Kopplung der ERP-Systeme, sodass ein Auftrag automatisch als Artikel bei uns im System hinterlegt wird. Das haben wir jedoch bisher nach hinten verschoben, da wir erst einmal sehen wollen, wie alles läuft“, erläutert Jahn.
All das sind Überlegungen, die in die internen Prozesses eines Systemhauses eingreifen. „Diese machen uns fit für die Zukunft, denn wir sehen, wie Cloud-Produkte angenommen werden“, findet Jahn.
Baustein zum Kunden
Bei Contac sieht man die Verfügbarkeit der Cloud als mindestens gleichwertig, wenn nicht gar besser als die von hausinternen Lösungen an. „Arrowsphere ermöglicht eine tatsächliche Kundenbeziehung zu Contac. Wir empfehlen dem Kunden nicht einfach nur ein Produkt, bei dem der Geldfluss rein zwischen Cloud-Anbieter und Kunde verläuft. Hierbei geht einem der Kunde nämlich irgendwann verloren. Wir sind der Baustein zwischen dem Anbieter und dem Kunden.“ □
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