Änderungen für Partner Cisco vereinfacht Enterprise Agreement

Autor Ann-Marie Struck

Zum 26. Mal fand der Cisco Partner Summit statt. In diesem Jahr wieder virtuell. Nach der Umstrukturierung des Partnerprogramms im vergangenen Jahr stellt Cisco nun ein neues Enterprise Agreements vor, um Partnern die Arbeit zu vereinfachen.

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Um den Verkauf von Produkten und Services für Partner zu vereinfachen, hat Cisco ein neues Enterprise Agreement aufgesetzt.
Um den Verkauf von Produkten und Services für Partner zu vereinfachen, hat Cisco ein neues Enterprise Agreement aufgesetzt.
(Bild: jirsak - stock.adobe.com)

Bereits im vergangenen Jahr hat der US-amerikanische Netzwerkausrüster einige Änderungen im Partnerprogramm verkündet. Auf dem diesjährigen Partner Summit verkündet Cisco eine Vereinfachung von Kauf und Vertrieb von Software und Services. Denn die vergangenen 20 Monate Pandemie haben weltweit zu einigen Veränderungen geführt. Elisabeth De Dobbeleer, Vice President Organization, EMEAR bei Cisco, zufolge habe sich vor allem die Art und Weise wie Endkunden Technologien konsumieren geändert. Im Fokus stehe nun Flexibilität, Einfachheit sowie eine geringe Time-to-Value. Damit die Partner diese Anforderungen erfüllen, hat Cisco ein neues Enterprise Agreement (AE) raus gebracht.

„Das neue Enterprise Agreement von Cisco ermöglicht es Kunden und Partnern, ihre Verträge effizienter zu überprüfen, so dass sie weniger Zeit für administrative Aufgaben benötigen und mehr Zeit für ihr Geschäft haben“, so Leslie Rosenberg, VP, Network Life Cycle and Infrastructure bei IDC. „Wo Kunden und Partner früher mehrere EAs verwalten mussten, haben sie jetzt einen Kaufvertrag, der das gesamte Portfolios von Cisco umfasst.“

Die drei Hauptvorteile sind des neuen Vertrags sind:

1. Leichterer Zugriff auf das komplette Portfolio

Zunächst vereinfacht das EA die Lizenzvereinbarungen. Einmal gibt es einheitliche Begriffe und Bedingungen für alle fünf Portfolios (Anwendungsinfrastruktur, Netzwerkinfrastruktur, Collaboration, Security und Services). Außerdem haben Cisco-Kunden eine niedrigere Mindestumsatzschwelle. Das soll den Zugang zu EA-Vorteilen für sie erleichtern. Darüber hinaus können mehrere Partner einen Vertrag mit einem Kunden halten, wobei dieser alle ihre Lizenzen einsehen können.

2. Mehr Flexibilität

Unternehmen, die mit immer komplexeren IT-Umgebungen konfrontiert sind, suchen nach neuer Software und Services, die vorhersehbare Kosten bieten. Kunden von Cisco Networking können mit der neuen Vereinbarung Value Shift nutzen. Durch diese Funktion können sie gebundene Budgets auf Cisco DNA-Software und Meraki-Software verteilen. Des Weiteren sollen Unternehmen Lizenzen schnell aktivieren und bei Bedarf bereitstellen können. Mit der True Forward-Funktion lassen sich künftige Abrechnungszyklen an neue Nutzungsebenen anpassen.

Zudem gibt es ein Angebot von Cisco Capital: Cisco Enterprise Agreement. Dabei profitieren Kunden von erweiterten Zahlungen ohne Zusatzkosten für ausgewählte EAs und à la carte Software. Für Partner wird durch die ergänzende Finanzierungsoption das Kredit- und Währungsrisiko reduziert. Des Weiteren kann Cisco Capital für sie Abrechnung und Inkasso übernehmen. Außerdem werden Partner bei Vertragsbeginn bezahlt.

3. Mehr Agilität

Die Verwaltung und Aktualisierung von Software ist für große Unternehmen oft komplex und zeitaufwändig. Mit dem EA soll auch der Zugang zu neuen Technologien erleichtert werden, ohne unternehmensweite Verpflichtung. Ferner wurde die Lizenzbeschaffung verbessert und dessen Verwaltung vereinfacht.

Bisher ist das EA nur für ausgewählte Partner verfügbar. Die Umstellung für alle Partner erfolgt in der ersten Hälfte 2022. Die bisherigen Enterprise-Agreement-Programme stehen weiterhin bis zur Umstellung bereit.

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