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Strategien für die Zukunft

Cisco und das neue Internet

| Autor: Ann-Marie Struck

Die Cisco-Silicon-One-Reihe bildet die neue Grundlage des Routing-Portfolios von Cisco.
Die Cisco-Silicon-One-Reihe bildet die neue Grundlage des Routing-Portfolios von Cisco. (Bild: Cisco)

Technologien wie KI, Quantencomputing und 16-K-Streaming verändern die Anforderungen an die Netzwerke. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, hat der Telekommunikationsanbieter eine Strategie für den Ausbau des neuen Internets entwickelt. Schwerpunkte sind dabei Entwicklung und Investitionen in Chips, Optiken und Software.

5G, 10G, Quantencomputer oder intelligentes IoT – diese Technologien werden in den kommenden Jahren das digitale Angebot verändern. Die künftigen Generationen von Anwendungen können die aktuelle Internet-Infrastrukturen überfordern. Deshalb hat Cisco für die kommenden Entwicklungen eine Technologiestrategie für das Internet entwickelt. Grundlage dieser ist ein weiterer Ausbau der Bereiche: Chips, Optiken und Software.

Cisco Silicon One

Die Basis des neuen Routing-Portfolios von Cisco bildet Silicon One. Der Netzwerkchip ist für Service-Provider und Web-Scale-Kunden einsetzbar, da er sowohl für integrierte als auch modulare Plattformen entwickelt worden ist. Der Silicon One hat eine Performance von bis zu 25 Terabit pro Sekunde (Tb/s). Außerdem übertrifft das Silicon One Modell Q100 laut Cisco die Routing-Marke von 10 Tb/s Netzwerkbandbreite und das, ohne Programmierbarkeit, Zwischenspeicherung, Energieeffizienz, Skalierbarkeit oder Funktionsflexibilität zu beeinträchtigen. Zudem können einheitlich, programmierte Chips die Betriebskosten senken und die „Time-to-Value“ für neue Dienste verkürzen.

Cisco 8.000-Serie

Für den Silicon One Q100 wurde die Plattform Cisco 8.000 entwickelt. Sie soll Service Provider und Web-Scale-Anbietern dabei helfen die Kosten für den Aufbau und Betrieb hochskalierter Netzwerke wie 5G oder Rund um das IoT zu senken. Die Plattform ist für 400 Gb/s und mehr optimiert. Ein Rack-Einheit beginnt bei 10,8 Tb/s. Zudem basiert die 8.000-Serie auf dem Cloud-gestützten Netzwerkbetriebssystem Cisco IOS XR7. Des Weiteren bietet die Plattform durch ihre integrierte Trust-Technologie eine höher Sicherheit für für Echtzeit-Einblicke in die Vertrauenswürdigkeit kritischer Infrastrukturen. Außerdem erhalten Service-Provider mehr Bandbreite und Programmierbarkeit, um selbst Tb/s bereitzustellen.

Die Cisco 8.000 Serie wird bereits bei Kunden im Nahen Osten und Nordafrika eingesetzt. Außerdem testen derzeit Comcast und NTTCom die Plattform, verspricht der Hersteller.

Optiken für 400G

Jedoch hängt der Aufbau eines neuen Internets nicht nur von Plattformen ab, sondern auch Prozessoren und Optiken spielen dabei eine wichtige Rolle. Deshalb hat Cisco auch in diesem Bereich sein Angebot erweitert. Denn mit dem Anstieg der Port-Raten von 100G auf 400G, wächst auch der Anteil optischer Lösungen. In diesem Punkt setzt Cisco auf organische Investitionen, damit bei weiter steigenden Router- und Switch-Port-Raten optische Lösungen für die Kunden entwickelt werden. Um dies zu ermöglichen, testet Cisco mit einem Qualifizierungsprogramm seine Optiken. Damit diese den Industriestandards entsprechen und sowohl auf den eigenen als auch fremden Hosts funktionieren.

Des Weiteren ermöglichen Fortschritte bei klassischen Silizium-Chips sowie bei Silicon-Photonics-Funktionen den Ausbau des Internets.

Außerdem plant Cisco flexible Nutzungsmodelle, die zunächst im Optik-Portfolio eingeführt werden sollen. Hinzu kommt die Disaggregation der eigenen IOS-XR-Software und von Silicon One. Kunden haben dabei die Wahl zwischen Komponenten, White Box oder integrierten Systemen zum Aufbau ihrer Netzwerke. Betreiber können nun zwischen modularen oder integrierten Infrastruktur-Elementen wählen.

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Digitalisierung, IoT, 5G, Security

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