Sony Bravia FW-100BZ40J und FW-32BZ30J Bravia-4K-Displays mit 32 und 100 Zoll

Autor: Klaus Länger

Sony erweitert die Palette der professionellen Bravia-4K-Displays bei der Diagonale nach unten und nach oben um einen 32-Zöller und ein 100-Zoll-Gerät. Beide warten mit leistungsstarken Bildprozessoren und mit integrierten Android-Rechnern auf.

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Das 100-Zoll-Display FW-100BZ40J von Sony ist mit einem Direct-LED-Backlight mit Local Dimming ausgerüstet, das dem 4K-Display zusammen mit einem leistungsstarken Bildprozessor eine sehr gute Darstellung von HDR-Inhalten ermöglichen soll.
Das 100-Zoll-Display FW-100BZ40J von Sony ist mit einem Direct-LED-Backlight mit Local Dimming ausgerüstet, das dem 4K-Display zusammen mit einem leistungsstarken Bildprozessor eine sehr gute Darstellung von HDR-Inhalten ermöglichen soll.
(Bild: Sony PSE)

Sony greift bei den professionellen Displays gerne auf die Technik der hauseigenen TV-Geräte zurück. Das zeigt sich bereits darin, dass beide Linien den Namen Bravia tragen. Beim 4K-Display FW-100BZ40J, das mit 100 Zoll Diagonale nun das größte Gerät unter den Bravia-Professional-Displays ist, setzt der Hersteller mit dem Cogniktive XR den selben Bildprozessor ein, der auch in den neuen TV-Geräten des 2021er-Modelljahres steckt. Er soll durch „kognitive Intelligenz”, also wohl eine intelligente Mustererkennung, eine Reihe unterschiedlicher Elementen im Bild gleichzeitig analysieren, um so für ein kontrastreichen und natürlich wirkendes Bild zu sorgen. Zudem soll der Prozessor das 2K-Upscaling verbessern. Mit seiner Direct-LED-Hintergrundbeleuchtung liefert der 100-Zöller eine typische Helligkeit von 600 cd/m² und einen Spitzenwert von 940 cd/m². In Kombination mit dem Full Local Dimming sorgt das für eine gute Darstellung von HDR-Inhalten. Zudem schafft das VA-Panel eine Refreshrate von 120 Hz. Die XR-X-Motion-Clarity-Funktion unterstützt eine flüssige Videowiedergabe.

Im FW-32BZ30J, dem mit 32 Zoll kleinsten 4K-Display der Modellreihe, arbeitet mit dem X1-Prozessor noch der Vorgänger des Cogniktive XR. Das mit Edge-LED ausgestattete Display unterstützt mit dem X1 die HDR-Wiedergabe und soll durch die Trilumino-Technik auch herkömmliche Inhalte durch einen erweiterten Farbraum lebendiger auf dem VA-Panel darstellen. Für eine flüssige Bewegtbildwiedergabe auf dem 60-Hz-Display wird die Motionflow-XR-Technologie verwendet.

Android-SoC und Chromecast

Im Sony Bravia FW-100BZ40J und dessen kleinerem Schwestermodell FW-32BZ30J sind ARM-SoCs eingebaut, auf denen Android 10 als Betriebssystem läuft.
Im Sony Bravia FW-100BZ40J und dessen kleinerem Schwestermodell FW-32BZ30J sind ARM-SoCs eingebaut, auf denen Android 10 als Betriebssystem läuft.
(Bild: Sony PSE)

In beiden Displays ist ein ARM-SoC eingebaut, auf dem Android 10 läuft. Zudem unterstützen sie ein direktes Spiegeln von Inhalten von Mobilgeräten über ihre integrierte Chromecast-Funktion sowie über Apple Airplay 2. Mit dem Pro-Modus können die Displays an ihren jeweiligen individuellen Einsatz angepasst werden. Die IP-Steuerungsfunktion unterstützt die Plattformen von Crestron, Extron und Kramer. Zudem erlauben offene APIs die Kontrolle und Automatisierung mit anderen Lösungen.

Die Modelle FW-100BZ40J mit 100-Zoll-Panel und FW-32BZ30J mit 32 Zoll Diagonale sind voraussichtlich ab Sommer verfügbar.

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