Wachstum ist das Ziel beinahe jedes Unternehmens. Die Teccle Group packt diese Aufgabe an: In kurzer Zeit hat sie zwei Unternehmen übernommen. Mit den beiden Neulingen Telenova und Braintower schließen sich mittlerweile Unternehmen 14 und 15 der Teccle Group an.
Braintower und Telenova ziehen nun gemeinsam mit der Teccle Group an einem Strang. Die Gruppe hat die beiden Unternehmen kürzlich übernommen.
(Bild: KI-generiert / Canva)
Im Jahr 2020 fand sich die Teccle Group zusammen mit dem Bestreben, der führende IT-Lösungsanbieter im deutschen Mittelstand zu werden. Unter anderem möchte die Gruppe dies durch organisches wie auch anorganisches Wachstum erreichen und führt Systemhäuser, IT-Dienstleister und Managed-Services- sowie Cloud-Anbieter unter einem Dach zusammen. Diesem Ziel ist die Teccle Group nun zwei Schritte näher. Die Gruppierung hat zwei Unternehmen übernommen: Den Managed Service Provider (MSP) und IT-Berater im Bereich Kommunikation und UCC, Telenova, und den Managed Service Provider im Bereich Network & Security, Braintower.
Weitere Kommunikations- und UCC-Kompetenzen mit Telenova
Telenova ist ein Managed Service Provider und IT-Berater im Bereich Kommunikation und UCC aus München. Seit rund 20 Jahren ist das Unternehmen aktiv. Das Portfolio des MSPs umfasst Lösungen, Dienstleistungen und Managed Services in Bereichen Cloud-Telefonie und IP-Telefonanlagen, Unified Communications, Carrier Services und SIP-Technologie. Von der Konzeptionierung über die Implementierung sowie dem Betrieb und Support bis hin zur Darreichung von Managed Services: Der IT-Dienstleister offeriert die gesamte Palette.
Zielgruppe ist dabei der Mittelstand. „Als spezialisierter Managed Service Provider und IT-Berater sehen wir die Herausforderung von IT-Dienstleistern, mittelständische Kunden mit höchster Expertise aus einer Hand bedienen zu müssen – das ist in der Breite und Tiefe für kleine Dienstleister nicht möglich. Deshalb habe ich frühzeitig begonnen, mir Gedanken zu machen, wie wir Telenova strategisch in den nächsten Wachstumsschritt führen können“, so Stefan Schmautz, Geschäftsführer der Telenova.
Schmautz dachte bereits vor rund fünf Jahren daran, Telenova zu einer Spezial-Unit für Kommunikationslösungen in einem großen IT-Konzern zu machen. Fündig wurde er bei der Teccle Group. „Die hohe technologische Expertise in Kombination mit einer starken regionalen Ausprägung und dem klaren Anspruch, mittelständischen Kunden die für sie passende Lösung zu bieten, hat mich schnell überzeugt.“ Andersherum glaub der Geschäftsführer, dass die Expertise von Telenova einen großen Beitrag für das weitere Wachstum der Teccle Group leisten kann.
Stefan Schmautz, Geschäftsführer der Telenova
(Bild: Thomas Dashuber Fotografie)
Auch nach der Transaktion bleibt Schmautz weiterhin Geschäftsführer des Unternehmens. „Wir glauben an Partizipation. Das heißt, wir glauben daran, dass Menschen, die bei uns mit reinkommen, immer mehr Wissen mit reinbringen und uns helfen, als Teccle besser zu werden“, erklärt Klaus Kaiser, Mitgründer und Geschäftsführer der Teccle Group. So wächst die Gruppe mit der Übernahme auch um weitere 25 Mitarbeitende und gewinnt einen neuen Standort in München. Zusätzlich werden das eigene Lösungsportfolio, ebenso die Expertise und Kompetenz in dieser Sparte weiter ausgebaut. „Das Team der Telenova verstärkt unsere bestehende Expertise im Bereich Kommunikations- und UCC-Lösungen noch einmal – für uns ist der Ausbau dieses Bereichs ein klares strategisches Ziel“, kommentiert Kaiser.
Mehr Netzwerk- und Security-Lösungen mit Braintower
Nur kurz nach Telenova folgte die Übernahme von Braintower, Managed Service Provider im Bereich Network & Security. Das IT-Systemhaus ist auf Security- und Netzwerklösungen spezialisiert und bedient Unternehmen jeder Größe. In diesem Themengebiet offeriert Braintower alle Hyperscaler. Damit erweitert die Teccle Group die aktuell stark gefragte Sparte „Netzwerk und Security“ für das Enterprise-Umfeld und den Mittelstand. Neben Kompetenzen und Expertise finden auch die 50 Experten des IT-Systemhauses Einzug in die Gruppe. Diese beschäftigen sich im Berufsalltag unter anderem mit Themen wie SD-WAN-Lösungen und wie Security effizient in der Cloud funktioniert.
Für uns war klar, dass wir uns nicht irgendeinem großen Dienstleister anschließen. Als wir dann die Teccle Group kennengelernt haben, war schnell klar, dass das ein Match ist.
Florian Wiethoff, Geschäftsführer bei Braintower
Geschäftsführer bleiben die beiden aktuellen CEOs Nicolas Wagner und Florian Wiethoff. Laut Wagner sei die Akquisition mehr auf den Zufall als auf eine konkrete Suche zurückzuführen. Die Teccle Group habe überzeugt. „Abgeholt hat uns insbesondere das Interesse der Teccle Group, die Synergieeffekte der einzelnen Unternehmen herauszustellen, sodass diese aber trotzdem Eigenständigkeit behalten“, ergänzt Wiethoff. Auch dass Synergien nicht auf Biegen und Brechen herausgefordert würden, habe die beiden CEOs in ihrer Entscheidung bestärkt. „Für uns war klar, dass wir uns nicht irgendeinem großen Dienstleister anschließen. Als wir dann die Teccle Group kennengelernt haben, war schnell klar, dass das ein Match ist. Die Gruppe verfügt in den relevanten Lösungsbereichen jeweils über hohe Expertise und hat einen hohen Anspruch an die eigene technologische Fähigkeit“, äußert Wiethoff. Braintower sei zudem kontinuierlich in den letzten Jahren gewachsen. Dieses Wachstum bringe aber ebenso Herausforderungen mit sich, beispielsweise beim Vertrieb. „Mit der Teccle Group haben wir eine elegante Lösung gefunden“, sagt Wiethoff.
Stand: 08.12.2025
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Die Braintower-CEOs Nicolas Wagner (l.) und Florian Wiethoff
(Bild: Braintower)
Auch Kaiser zeigt sich begeistert. Neben der Expertise im Bereich Netzwerk und Security für das Enterprise-Umfeld und den Mittelstand habe auch das Vorgehen des Unternehmens überzeugt. Braintower habe schon früh über Services nachgedacht und diese für eine optimale Kundenbetreuung angeboten. Sein Geschäftsführungskollege Wolf ergänzt: „Wir bilden mit der Leistung des Unternehmens in unserem Portfolio nun nicht nur in der Tiefe, sondern auch in der Breite alles ab, was große und mittelständische Unternehmen für die digitale Transformation benötigen.“
Weiteres Vorgehen der Teccle Group
Die Gruppe mit dem Ziel, Komplexität für Kunden und Mitarbeitende zu reduzieren, hat mit diesen beiden Zukäufen nun das 14. und 15. Unternehmen hinzugewonnen und wächst auf rund 540 Mitarbeitende. In Zukunft möchte die Teccle Group zwei große Ziele angehen: „Einmal die geografische Abdeckung. Wir glauben, dass wir sehr nah am Kunden bleiben müssen. Und nah heißt nicht immer nur örtlich, sondern auch inhaltlich und menschlich“, benennt Kaiser. Geografisch ergibt sich durch den Kauf von Telenova ein neuer Standort in München. Mit Braintower sei man jetzt im Saarland doppelt so gut abdeckt.
Zweitens strebt die Gruppe danach, Lücken im Portfolio zu schließen, um Kunden als „digitalen Begleiter unterstützen zu können“, beschreibt der Teccle-Geschäftsführer. In diesem Zusammenhang plant sich Teccle stärker auf das Thema AWS zu konzentrieren.
Auch der weitere Ausbau des Bereichs Netzwerk und Security steht im Fokus: „Das heißt, das wir in diesem Bereich auf eine neue Ebene kommen – gerade in Richtung größere Kunden mit komplexeren Ansprüchen“, konkretisiert Kaiser. Der Bedarf sei da und es wäre verrückt, diesem nicht nachzugehen. So geht Kaiser in diesem Jahr von weiteren Transaktionen der Teccle Group aus. Im Bereich UCC hingegen sieht das anders aus. Anorganisches Wachstum steht hier nicht auf der Agenda. „Wir haben jetzt im UCC-Bereich eine Basis, in der organisches Wachstum sehr sinnvoll ist“, begründet der Teccle-Chef.