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Vertriebspartnerschaft Barracuda übernimmt Managed-Workplace-Geschäft von Avast

Autor: Lisa Jasmin Nieberle

Der Hersteller von digitalen Sicherheitsprodukten, Avast, gibt sein Managed-Workplace-Geschäft an Barracuda ab. Der Fokus soll so wieder uneingeschränkt auf dem Security-Kerngeschäft liegen. Der Managed Workplace stammt ursprünglich vom Hersteller AVG, den Avast 2016 übernommen hat.

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Kevin Chapman, General Manager von Avast Business
Kevin Chapman, General Manager von Avast Business
(Bild: Avast)

Der Anbieter für Cloud-basierte Sicherheitslösungen Barracuda übernimmt das Managed-Workplace-Geschäft von Avast. Dadurch soll die Plattform weiterentwickelt und den MSP-Partnern eine auf Cybersecurity ausgerichtete Remote-Monitoring und -Management-Lösungen (RMM) angeboten werden. 2016 hat Avast AVG übernommen, wo der Managed Workplace seinen Ursprung hat.

Bei Avast soll der Fokus wieder verstärkt auf dem Kerngeschäft – nämlich dem Schutz gegen Gefahren sowie sowie von Cyberangriffen ausgelöste Datenverluste, Umsatzeinbrüche und Reputationsschäden – liegen. „Die Vertriebsvereinbarung mit Barracuda unterstützt dies und ist der Beginn einer langfristigen Partnerschaft“, sagt Kevin Chapman, General Manager von Avast Business. In diesem Zuge stoßen sie das Managed-Workplace-Geschäft, welches kein klassisches Security-Produkt ist, offenbar wieder ab.

„Das MSP-Geschäft ist ein essenzieller Markt für uns – und die Übernahme von Managed Workplace erlaubt es uns, unseren MSP-Partnern eine RMM-Lösung zu bieten, die Cyber-Sicherheit fest im Arbeitsalltag von MSPs verankert“, so Brian Babineau, SVP und General Manager von Barracuda MSP. Das ergänze die Sicherheitslösungen, die bereits mit dem MSP-Modell eingeführt wurden, wie etwa den E-Mail-Schutz oder Trainings für das Sicherheitsbewusstsein.

Die Unternehmen geben zudem bekannt, dass Barracuda Vertriebspartner für die Lösungen Avast Business CloudCare, Avast Management Console und Avast Antivirus Security wird. „Momentan sind mittelständische Unternehmen im Markt eher vernachlässigt, da Sicherheitslösungen oft auf die Bedürfnisse großer Unternehmen zugeschnitten sind“, erklärt Chapman. Deshalb wolle man speziell für den Mittelstand entwickelte Sicherheitssysteme liefern.

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Redaktion IT-BUSINESS