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ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT 2018 Aufklärung über Einfachheit der Anwendungen ist der Schlüssel

Autor: Sarah Nollau

Mit der Digitalisierung von Produktions- und Fertigungsprozessen geht gleichzeitig das Thema „Mobility“ am Arbeitsplatz einher. Dr. Hendrik Witt, CEO bei Ubimax, weiß, dass skeptische Mitarbeiter über Einfachheit und Nützlichkeit der Anwendungen informiert werden müssen.

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Wenn Mitarbeiter den Anwendungen zur Mobilität skeptisch gegenüber treten, ist das Informieren über deren Nutzen am Arbeitsplatz der Schlüssel, so Dr. Hendrik Witt.
Wenn Mitarbeiter den Anwendungen zur Mobilität skeptisch gegenüber treten, ist das Informieren über deren Nutzen am Arbeitsplatz der Schlüssel, so Dr. Hendrik Witt.
(Bild: Pixabay / CC0 )

ITB: Digitalisierung ist das Schlagwort unserer Zeit. Welchen Stellenwert messen Sie in diesem Zusammenhang dem Thema Mobility im Rahmen der Digitalisierung von Produktions- und Fertigungsprozessen (Industrie 4.0) bei?

Dr. Hendrik Witt, CEO bei Ubimax
Dr. Hendrik Witt, CEO bei Ubimax
(Bild: Ubimax)

Dr. Hendrik Witt:Im digitalen Zeitalter verlassen wir uns auf (IoT) Technologien, die uns in alltäglichen Situationen „on the go“ das Leben erleichtern. Das Thema „Mobility“ nimmt auch im Enterprisebereich einen wachsenden Stellenwert ein – 80 Prozent der Arbeitskräfte rund um den Globus finden sich heute in Bereichen jenseits des Schreibtisches. Während die Qualität vieler Geschäftsprozesse in Zeiten der Digitalisierung signifikant verbessert wird, führen komplexe Interaktionen mit IT-Systemen nicht am unmittelbaren Arbeitsplatz branchenübergreifend zu Effizienzeinbußen in Millionenhöhe.

Um auf schnelle Innovationszyklen sowie zunehmende Komplexität und Vielfalt an Varianten zu reagieren, sind flexiblere und effizientere Technologien auch während des mobilen Arbeitens gefordert – wir sehen viele Unternehmen, die heute eben dieser Herausforderung gegenüberstehen.

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Termine und Anmeldung zum ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT 2018

( Bild: Vogel IT-Medien )

Der sechste ENTERPRISE MOBILITY SUMMIT findet dieses Jahr am 18. und 19. Oktober in der Villa Kennedy in Frankfurt am Main statt.

Die Tagungsgebühr beträgt 950 Euro inkl. Übernachtung sowie zzgl. Mwst.

Unser Tipp: Nutzen Sie den Frühbucherrabatt
Bei einer Anmeldung bis zum 24. August 2018 beträgt die Teilnahmegebühr inkl. Übernachtung nur 750 Euro.

Melden Sie sich jetzt unter www.em-summit.de an.

ITB: Welchen Stellenwert werden Technologien wie Augmented Reality, Machine Learning und Künstliche Intelligenz im Rahmen der Digitalisierung von Produktions- und Fertigungsprozessen (Industrie 4.0) haben?

Dr. Witt: Wir befinden uns inmitten der vierten industriellen Revolution. Diese Technologien bieten heute bereits industrieübergreifend einen produktiven Mehrwert in vielen Unternehmen, darunter auch bei globalen Playern wie BMW, DHL, John Deere oder Samsung. Im Vergleich zu statischen Modulhandbüchern oder Desktop PCs ermöglichen Augmented-Reality- und Wearable-Computing-Technologien neben einem freihändigen, flexiblen Arbeiten zudem Funktionen wie automatisierte Dokumentation und Kontrolle von Aktivitäten, KPI-Messungen oder direktem Nachrichtenaustausch zwischen Mitarbeiter und Manager und schaffen so eine messbar höhere Transparenz und Effizienz auf dem Shopfloor. Wir sehen heute, dass viele unserer Kunden aus dem produzierenden Gewerbe Industrie 4.0 erfolgreich leben und das mit einem Return on Investment von weniger als zwei Jahren.

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Zur Person

Dr. Hendrik Witt verfügt über mehr als 13 Jahre Berufserfahrung sowohl in der Wissenschaft als auch in der Strategie- und Innovationsberatung. Er promovierte in Informatik an der Universität Bremen und der Georgia Tech in Atlanta und leitete das EU-finanzierte Projekt „wearIT@work“. Er ist dem Ubimax-Hauptsitz in Bremen zugeordnet und als CEO für den Gesamterfolg und die Strategie des Unternehmens sowie für die Forschung und Entwicklung der Ubimax-Technologien verantwortlich.

ITB: Welche Herausforderungen kommen auf die Mitarbeiter zu, wenn sich ihr Unternehmen auf den Weg der Digitalisierung macht? Wie sollte man seine Mitarbeiter hier am besten begleiten?

Dr. Witt: Wir haben bereits mehr als 200 Unternehmen in verschiedenen Stadien der Digitalisierung begleitet. Einige sind bereits digital vernetzt, während andere sich nach jahrzehntelangen papierbasierten Prozessanläufen zum ersten Mal mit der Augmented-Reality- und Wearable-Computing-Thematik auseinandersetzen. Einer gewissen menschlichen Grundskepsis begegnen wir ab und an. Hier hat jedoch zum Beispiel das Alter der Mitarbeiter keinen großen Einfluss auf Akzeptanz und Innovationsfreude. Faktoren wie Technikaffinität, Ergonomie, Sicherheits- und gesundheitliche Bedenken gilt es proaktiv zu thematisieren und im Sinne der Mitarbeiter zu gestalten.

Besonders das richtige Informieren der Mitarbeiter zu den Themen Einfachheit und Nützlichkeit in der Anwendung und bei der Arbeit sind wichtig. Darüber hinaus wird ihre Arbeit oft erleichtert und ergonomischer. Generell sollten den Bedenken und Erfahrungen der Mitarbeiter Gehör geschenkt werden. Als Schnittstelle zwischen der realen und digitalen Welt wollen wir den mobilen Werkern da draußen bestmögliche Arbeitsbedingungen bieten und sie in dem unterstützen, was sie am besten können: echte, physische Tätigkeiten ausführen. Kurz um, Change Management ist einer der Schlüssel der erfolgreichen Digitalisierung.

ITB: Was wird das Spannende an Ihrer Keynote auf dem Enterprise Mobility Summit sein?

Dr. Witt: Als Augmented-Reality-Spezialist für industrielle Anwendungen ist das Schwerpunktthema unserer Keynote „Industrie 4.0 in der Praxis“. Zuhörer erhalten Antworten auf die Frage, wie wir durch Wearable-Computing- und Augmented-Reality-Lösungen aktuellen Anforderungen der Industrie 4.0 begegnen und die Digitalisierung substanziell voranbringen. Mit exklusiven Einblicken in ausgewählte Ubimax Projekte unterstreichen wir den Mehrwert, den Smart-Glasses-Lösungen bereits heute branchenübergreifend liefern und zeigen gleichzeitig wie so etwas „plastisch“ aussieht. Kundenstudien messen Geschwindigkeitssteigerungen von bis zu 50 Prozent bei gleichzeitiger Verbesserung der Qualität, Reduzierung der Fehlerraten und einer Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Wir zeigen auf wie Industriegrößen aber auch Mittelständler dem Wettbewerb einen digitalen Schritt voraus sind.

(ID:45410511)

Über den Autor

 Sarah Nollau

Sarah Nollau

Redakteurin