Supply, Solutions und Services bilden die Grundlage

Also setzt auf vier starke Männer und das Drei-Säulen-Konzept

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Drei-Säulen-Konzept

Auf dem Straubinger Gäubodenfest im August gab Möller-Hergt seine Entscheidung bekannt. Seitdem verantwortet Klinglmair mit „Supply“, das klassische Volumengeschäft, Deubner mit „Solutions“, das Value-Add-Geschäft, und Lorz die „Services“.

Diese drei S – Supply, Solutions und Services – bilden wiederum die Grundlage für das Drei-Säulen-Konzept. In allen drei Bereichen geht es klar um den Ausbau des Lösungsgeschäfts sowie um das Platzieren neuartiger Angebote.

Im Volume-Business sollen beispielsweise die Prozesse optimiert werden, indem den Fachhändlern ein noch besserer Service geboten wird. So ist geplant, im kommenden Jahr im Supply-Chain-Management weitere Dientsleistungen anzubieten, die das Tagesgeschäft der Partner erleichtern. Zudem soll das Produktportfolio um B2B-Angebote für den SMB-Sektor ausgebaut werden.

Deubner will in seinem Segment „Solutions“ das Know-how der Partner durch Schulungs- und Zertifizierungsangebote fördern. Des weiteren liegt sein Fokus auf der Gründung von Competence Centern, beispielsweise für die Themen Cloud, Education oder Managed Print Services (MPS).

Und im „Service“-Bereich hat Lorz bereits Pilotprojekte gestartet, um auszutesten, wie diese im Markt aufgenommen werden. Sein Wunsch ist es, jährlich zwei bis drei starke Dienstleistungen auszurollen. Mit den Services sollen weitere Wertschöpfungsmöglichkeiten sowohl für Hersteller wie für Fachhändler geschaffen werden. Das käme vor allem kleineren Resellern zugute.

Nicht mehr weg zu denken bei den großen Distributoren ist mittlerweile auch das Thema Cloud. Bei Also ist diese unter anderem bei Heino Deubner aufgehängt.

Die Cloud

Auf der Hausmesse „Channeltrends + Visions“ im Frühjahr 2012 war das Highlight für den Broadliner sicherlich der Vertragsabschluss mit Microsoft über den Vertrieb von Office 365. Zuvor konnte Also einen Vertrag mit Scopevisio, Hersteller einer SaaS-basierten ERP-Lösung für SMBs, unterzeichnen. Ein weiterer Meilenstein in Richtung Wolke kam im September des vergangenen Jahres hinzu. Seitdem arbeitet Also mit Fujitsu Technology Solutions (FTS) zusammen und ist in den Cloud-Store des Herstellers eingebunden. Hier vermarkten mehr als 50 Independent Software Vendors ihre Applikationen. Rund 60 Web-basierten Programme sind aktuell abrufbar. Der Broadliner übernimmt die Aufgabe, Partner für die Vermarktung der Cloud-Angebote fit zu machen und sie beim damit verbundenen Wandel des Geschäftsmodells zu beraten.

Nachdem bereits Wettbewerber Arrow ECS im September vergangenen Jahres eine eigene Cloud-Aggregations-Plattform in Deutschland gelauncht hat und Tech Data im Frühjahr mit einer live gehen möchte, kündigt auch Also an, dieses Jahr noch etwas eigenes auf die Beine zu stellen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, warum Also trotz schrumpfenden Umsatz Glücklich ist.

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