Supply, Solutions und Services bilden die Grundlage Also setzt auf vier starke Männer und das Drei-Säulen-Konzept

Autor / Redakteur: IT-BUSINESS / Sarah Maier / Harry Jacob

Nach einigen Personal-Turbulenzen hat Broadliner Also im Sommer die Führungsebene gleich mit vier Managern neu besetzt. Das zusammen mit der MORE-Strategie und dem Drei-Säulen-Konzept soll den Distributor zum Erfolg führen.

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Das Also-Management (von links): Reiner Schwitzki, Matthias Lorz, Stefan Klinglmair und Heino Deubner.
Das Also-Management (von links): Reiner Schwitzki, Matthias Lorz, Stefan Klinglmair und Heino Deubner.
(Bild: Also)

Seit der Fusion im Februar 2011 sind die Schweizer Also Holding und die deutsche Actebis GmbH ein Unternehmen. Eine Zeit, in der mit dem Holding-Chef Gustavo Möller-Hergt, der zeitweise kommissarisch zusätzlich die Geschäftsführung für Also-Actebis Deutschland und Österreich übernommen hat, ein starker Wirbelwind durch die verschiedenen Firmenebenen und -abteilungen wehte. Er verordnete dem ganzen Konzern die so genannte MORE-Strategie (siehe Kasten). Als nach der Fusion die Synergien herausgearbeitet wurden, mussten einige Führungskräfte das Unternehmen verlassen oder gingen freiwillig. Unter der Vorherrschaft von Möller-Hergt wurde im August 2012 schließlich die gesamte Führungsstruktur umgekrempelt: Die mittlere Ebene der Bereichsleiter wurde gestrichen und die Geschäftsführung von zwei auf vier Manager erweitert.

Vier Manager

Im Rahmen dieses Stühlerückens gab Möller-Hergt seinen Posten als Interims-Deutschland-Chef wieder frei. Einzige Konstante in der deutschen Geschäftsführung blieb Reiner Schwitzki, der zuständig für die Finanzen und nun auch Sprecher des Gremiums ist. Ihm zur Seite stehen Stefan Klinglmair, der bis dahin Vice President Volume & Retail Distribution war. Heino Deubner, zuvor tätig als Geschäftsführer der Also-Actebis-Tochter Managed Print Services GmbH, und Matthias Lorz, bislang Vice President Services. Gemeinsam sollen sie sich auf die Umsetzung des MORE-Programms konzentrieren, das laut Möller-Hergt so komplex sei, „dass man dafür mehrere Manager braucht“.

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