Erfolgreiche Zukauf-Strategie

All for One Steeb – vom Nobody in die Top-Ten

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Kommentar: Ideen, Wachstum, Mitarbeiter

„Man muss nicht nur mehr Ideen haben als andere, sondern auch die Fähigkeit besitzen, zu entscheiden, welche dieser Ideen gut sind“, das wusste bereits der amerikanische Chemiker und Nobelpreisträger Linus Carl Pauling. Der Konzern, der sich heute All for One Steeb nennt, hat in seiner 55-jährigen Historie demnach einige gute Ideen erfolgreich umgesetzt.

Die Unternehmensgröße lässt sich nicht alleine durch Zukäufe aufbauen. Es braucht auch organisches Wachstum und hierfür eine gute Unternehmenskultur – gerade in Zeiten, in denen viele Firmen IT-Fachkräfte händeringend suchen.

„Wir sind ein Unternehmen für Menschen, die etwas unternehmen wollen. Innerhalb von zehn Jahren haben wir uns personell verzehnfacht, innerhalb von zwei Jahren verdoppelt. Jetzt ist die Schallmauer durchbrochen“, erklärte Lars Landwehrkamp, Vorstandssprecher von All for One Steeb, als er kürzlich den tausendsten Mitarbeiter begrüßen durfte. In einer Studie von Great Place to Work wurde der SAP-Komplettdienstleister unlängst zu einem der besten Arbeitgeber in der ITK-Branche gewählt. Auch das Wirtschaftsmagazin Focus zählt den Filderstädter Konzern unter 800 Unternehmen aus 22 Branchen zu den „Besten Arbeitgebern Deutschlands“.

Zufriedene und qualifizierte Mitarbeiter ermöglichen wiederum zufriedene Kunden. Somit kann Landwehrkamps Firmenphilosophie „Erst der Kunde und dann der Kunde“, umgesetzt werden. Ein Vorreiter beim Thema Kundenbetreuung könnten die Filderstädter mit ihrem Ansatz sein, einen deutschsprachigen Mitarbeiter-Pool in der Türkei aufzubauen. Viele IT-Konzerne sourcen solche Arbeiten eher an günstige Call-Center in Ost-Europa aus, oftmals mit der Folge, dass Kunde und Call-Center-Agent sprachliche Differenzen haben.

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