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Pure Strorage FlashArray//C Gen2 All-Flash mit QLC-NAND statt Hybrid-Arrays

Autor: Klaus Länger

Mit der zweiten Generation des FlashArray//C will Pure Strorage mit All-Flash die Gesamtbetriebskosten von Hybrid-Arrays mit HDDs als Massenspeicher und Flash als Cache um bis zu 30 Prozent unterbieten. Der Schlüssel dazu ist der Einsatz von QLC-Flash als einzigem Speichermedium.

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Durch den Einsatz von QLC-Flash erreicht die zweite Generation des FlashArray//C eine Maximalkapazität von 5,2 PB bei 9U.
Durch den Einsatz von QLC-Flash erreicht die zweite Generation des FlashArray//C eine Maximalkapazität von 5,2 PB bei 9U.
(Bild: Pure Storage)

Mit der zweiten Generation von FlashArray//C stellt Pure Storage das nach eigener Aussage erste und einzige Flash-Array der Enterprise-Klasse vor, das komplett auf QLC-NAND als Speichermedium basiert. Satt herkömmlicher SSDs setzt der Hersteller spezielle DirectFlash-Module mit NVMe-Interface ein, die Hot-Swap-fähig über eine U.2-Schnittstelle angebunden sind. Auf der Platine der Module sitzen QLC-NAND-Chips mit einer Gesamtkapazität von 24,7 oder 49 TB, die von Pure Storage selbst entworfene Firmware sowie eine Reihe von Superkondensatoren zur Überbrückung bei Stromausfall. Der Hersteller verspricht für das QLC-basierte FlashArray//C für eine Verfügbarkeit von mehr als 99,9999 Prozent. Weitere Features sind ein KI-gesteuerter Predictive Support sowie die Automatisierung via API. Laut Pure Storage sind bei der zweiten Generation des FlashArray//C weder Wear-Level-Software noch Overprovisioning nötig. Eine konsistente Leistung soll auch ohne Storage Class Memory erreicht werden. Bei einer Raw-Kapazität von bis zu 366 TB soll ein FlashArray//C so bei 3U einen effektiven Speicherplatz von bis zu 1,3 PB bieten. Gekoppelt mit zwei über 50 GbE per NVMe-oF angebundenen DirectFlash Shelfs sind auf 9U bis zu 5,2 PB effektive Kapazität möglich.

Die beim FlashArray//C verwendeten QLC-DirectFlash-Module sind mit 24,7 mit 49 TB Speicherplatz erhältlich.
Die beim FlashArray//C verwendeten QLC-DirectFlash-Module sind mit 24,7 mit 49 TB Speicherplatz erhältlich.
(Bild: Pure Storage)

Günstigere Gesamtkosten

Unter Einbeziehung von Faktoren wie den nutzbaren Platz in den Racks, sowie den Kosten für Kühlung, Energie und Wartung soll ein FlashArray//C bei den Gesamtkosten um 30 Prozent günstiger sein, als vergleichbare Hybrid-Storage-Lösungen mit HDDs als Massenspeicher und Flash als Cache. Zudem ermögliche der Einsatz von All-Flash mit QLC die Zusammenführung von Daten aus Anwendungen, die eine hohe Kapazität benötigen, und solchen, die einen schnellen Zugriff benötigen. Beispiele für die erste Kategorie sind Backup und Workload-Konsolidierung, eine für die zweite Kategorie sind Cloud-native Datenbanken. „Die Bereitstellung einer kosteneffektiven Lösung mit hoher Kapazität löst ein noch größeres Problem für die Kunden – die Beseitigung der Komplexität des Enterprise Storage durch eine umfassende Plattform, die alle ihre Datenspeicheranforderungen erfüllt“, erklärt dazu Scott Baker, Vice President of Product Marketing FlashArray bei Pure Storage.

Pure Storage bietet FlashArray//C im Evergreen-Abomodell mit unterbrechungsfreien Hardware- und Software-Upgrades ohne Datenmigrationen sowie im Rahmen des verbrauchsbasierten Pure-as-a-Service-Modells an. Die zweite Generation von FlashArray//C ist ab sofort verfügbar.

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