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ITB: Am neuen Standort Köln beschäftigt ACP derzeit ausschließlich Microsoft-Experten. Wie kam es zu dieser Konzentration?
Schiller: In der Holding haben wir bereits vor einem Jahr entschieden, dass wir unser Microsoft-Geschäft weiter ausbauen wollen. Über alle Standorte hinweg waren bei uns bereits mehr als 50 Microsoft-Consultants beschäftigt. Durch die Gründung der neuen Geschäftsstelle sind noch einmal 25 dazugekommen. Unser Fokus liegt ganz klar auf der strategischen Beratung. Auf Dauer wird sich ACP in Köln aber nicht auf Microsoft konzentrieren, sondern auch Infrastruktur-Lösungen anbieten. Daran arbeiten wir bereits.
ITB: In Österreich deckt ACP ein breites Spektrum an Themen vom Desktop bis zum Rechenzentrum ab. Nach wie vor macht dort der Produktverkauf einen großen Anteil des Geschäfts aus. Wo sehen Sie, neben dem Microsoft-Geschäft, die Stärken des Unternehmens in Deutschland?
Schiller: In Deutschland sind wir vor allem stark im Projektgeschäft: Der Kunde benötigt eine Lösung, wir liefern Ware plus Dienstleistung. Das kann durchaus bedeuten, dass die Produkte den weitaus größten Anteil des Projekts ausmachen. Aber wir sind keine besseren Logistiker, wir sind Lösungsanbieter. Besonders gut hat sich das Geschäft in den vergangenen Jahren im Datacenter-Umfeld entwickelt. Dort bieten wir hochwertige Consulting-Leistungen an und gehören inzwischen zu den führenden Systemhäusern.
ITB: Welche Hersteller sind für ACP im Datacenter besonders wichtig?
Schiller: ACP unterhält bekanntermaßen eine enge Beziehung zu HP. Aber auch mit Dell, EMC oder Netapp arbeiten wir zusammen. Wir können behaupten, dass wir alle bedeutenden Player im Datacenter-Umfeld gut kennen. Dazu gehört natürlich auch VMware. Auf Virtualisierung haben wir sehr früh gesetzt und beschäftigen einige der Top-Berater bei uns im Haus. Nach wie vor ist VMware der wichtigste Hersteller im Virtualisierungsgeschäft, auch wenn Microsoft dort immer stärker wird.
Erfahren Sie, wie ACP bei Managed Services aufgestellt ist.
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