Printing Solutions made in Japan A3-Format-Drucklösungen im Vergleich

Redakteur: Erwin Goßner

Die jüngsten Produkte von Brother, Canon, Epson, Kyocera und Oki drucken ausnahmslos bis A3-Format. Die Newcomer basieren allerdings auf drei verschiedenen Druckverfahren und lassen die Auswahl zwischen Single- und Multi-Function-Device.

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Der Epson Stylus Photo R3000 ist einer der neuen A3-Printer.
Der Epson Stylus Photo R3000 ist einer der neuen A3-Printer.
( Archiv: Vogel Business Media )

Wenn fünf das Gleiche tun, dann ist es noch lange nicht dasselbe. Getreu diesem leicht veränderten Sprichwort verhält es sich bei den aktuellen Neuvorstellungen der japanischen Hersteller Brother, Canon, Epson, Kyocera und Oki. Alle können Dokumente bis zu einer Größe von A3-Format bedrucken. Oki setzt dabei auf den LED- und Kyocera auf den Laserdruck, während die anderen Hersteller auf den Tintenstrahldruck vertrauen – Brother und Epson auf Piezo- und Canon auf Thermal-Inkjet. Die weiteren Unterschiede finden sich bei der Funktionalität. Alle Modelle von Brother und Kyocera fungieren als Drucker, Scanner, Kopierer sowie Fax, während es sich ansonsten um reine Single Function Printer handelt.

Inkjet-Allrounder

Die drei All-in-One-Geräte MFC-J6510DW, MFC-J6710DW und MFC-J6910DW hat Brother für den Business-Einsatz konzipiert. Sie drucken, kopieren, scannen und faxen in Farbe bis zu A3-Format und sind laut Hersteller derzeit die einzigen Inkjet-Geräte mit A3-Duplex-Einheit. Die Druckleistung liegt bei maximal zwölf Seiten pro Minute. Zur Serienausstattung gehören Ethernet- und WLAN-Interface, ein automatischer Vorlageneinzug und eine 250-Blatt-Papierkassette. Die empfohlenen Verkaufspreise liegen zwischen 549 Euro und 698 Euro für das Modell MFC-J6910DW, das mit zwei Papierkassetten, Duplex-Kopierer und Touchscreen ausgestattet ist.

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Kompakt im Großen

Mit Abmessungen von 55 x 30 x 16 Zentimetern ist der Pixma iX6550 laut Canon aktueller Klassenprimus. Der kompakteste Drucker der Klasse A3+ arbeitet mit fünf in separaten Patronen untergebrachten Druckfarben. Der sowohl für Kreativ- als auch Office-Anwender gedachte Drucker gibt 11,3 Mono- und 8,8 Farbseiten (ISO) pro Minute aus, auf Wunsch auch randlos bis zum größtmöglichen Format. Der Pixma iX6550 kommt ab April in den Handel, der Verkaufspreis beträgt 219 Euro (UVP). Im Preis enthalten ist ein Software-Paket mit einer Vielzahl von Print-Tools.

Auf der nächsten Seite erhalten Sie Informationen über die A3-Drucklösungen von Epson, Oki und Kyocera.

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