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ISE 2020

Zotac zeigt ZBox-Pro-Rechner mit Nvidia Quadro 3000 und AMD Ryzen Embedded

| Autor: Klaus Länger

Zotac ist auf der ISE 2020 mit der ZBox-Pro-Modellreihe vertreten. Sie ist für professionelle Anwender zugeschnitten und bedient auch die Anforderungen der Digital-Signage-Branche.
Zotac ist auf der ISE 2020 mit der ZBox-Pro-Modellreihe vertreten. Sie ist für professionelle Anwender zugeschnitten und bedient auch die Anforderungen der Digital-Signage-Branche. (Bild: Vogel IT-Medien)

Auf der ISE in Amsterdam präsentiert Zotac zwei neue Mini-PCs für professionelle Anwendungen: die kompakte Workstation QC7T3000 mit Nvidia Quadro-3000-Grafikkarte und Intel Core-i7-H-Prozessor sowie den noch deutlich kleineren und passiv gekühlten CA 622 nano mit AMD-Ryzen-R1505G-Prozessor.

Der taiwanische Hersteller Zotac baut sein Portfolio an kompakten Barebone-Rechnern für professionelle Anwendungen weiter aus. Die Palette reicht dabei von extrem kleinen Rechnern, die als Mediaplayer oder Thin Clients genutzt werden können, über passiv gekühlte Modelle für härtere Anforderungen bis hin zu kompakten Workstations mit leistungsfähigen Prozessoren und Grafikkarten.

ZBox Pro QC7T3000

Zur letzten Kategorie zählt die ZBox Pro QC7T3000, das erste Modell mit Nvidia-Quadro-RTX-3000-Grafikkarte. Die für mobile Workstations entwickelte Turing-Karte verfügt laut Zotac über über 2.304 Shading-Units und 6 GB GDDR6 als Grafikspeicher. Der Rechner bietet vier HDMI-2.0-Ausgänge und eine Software-EDID-Emulation für das Auslesen der Fähigkeiten von Anzeigegeräten.

Als CPU setzt der Hersteller einen Intel Core i7-9750H mit sechs Prozessorkernen und 12 Threads ein. Die 45-Watt-CPU aus der Coffee-Lake-Familie verfügt über 12 MB Cache und arbeitet mit einem Basistakt von 2,6 und einem Turbotakt von bis zu 4,5 GHz. Das Mainboard in der ZBox Pro QC7T3000 kann mit zwei SO-DIMM-Slots bis zu 64 GB DDR4-2066-SDRAM aufnehmen. Für Massenspeicher stehen ein M.2-Slot für NVMe- oder SATA-SSDs, ein M.2-Slot für Intel-Optane-Speicher und ein 2,5-Zoll-Einschub für SATA-SSDs oder HDDs bereit. Für die Netzwerkanbindung verfügt der Rechner nicht nur über einen 2,5-GbE-Port und einen GbE-Anschluss, sondern auch noch über Wi-Fi 6. Eingesetzt wird die M.2-Karte Killer AX1650 mit 2x2 MIMO. Zu den Schnittstellen zählt neben fünf USB-Typ-A-Ports und einer Typ-C-Schnittstelle auch ein serieller Port. Der aktiv gekühlte und nur 23 x 20 x 6,25 cm große Rechner wird durch ein externes 330-Watt-Netzteil versorgt.

Laut Maciej Wieczorek, Senior Marketing Manager EMEAI bei Zotac, soll die ZBox Pro QC7T3000 etwa Mitte bis Ende des zweiten Quartals 2020 lieferbar sein und voraussichtlich unter 2.000 Euro (UVP) kosten.

ZBox Pro CA 622 Nano

Deutlich kleiner und günstiger ist die ZBox Pro 622 Nano von Zotac. Der passiv gekühlte Barebone-Rechner misst nur 16 x 12,7 x 5 cm und er soll nur etwa 300 Euro kosten. Die kleine ZBox mit den prägnanten Kühlrippen ist das erste Zotac-Modell mit einem AMD-Ryzen-Embedded-Prozessor. Damit reagiert der Hersteller auch auf die immer noch bestehenden Lieferprobleme seitens Intel vor allem bei den günstigeren Prozessoren. Der im 622 Nano eingesetzte AMD Ryzen R1505G verfügt über zwei Cores, unterstützt SMT und hat eine Radeon-Vega-3-GPU integriert. Der sparsame Prozessor mit 2,4 GHz Basis- und 3,3 GHz Turbo-Takt wird passiv gekühlt. Der 622 Nano kann mit bis zu 2 GB DDR4-2400 als Arbeitsspeicher bestückt werden. Auf dem Mainboard sitzen zwei SO-DIMM-Speicherplätze. Für Massenspeicher stehen ein 2,5-Zoll-Einschub für SATA-Drives und ein M.2-2242-Slot für SATA-SSDs bereit.

Displays können über HDMI und DisplayPort angeschlossen werden. Weitere Schnittstellen sind vier USB-3.0-Buchsen, ein serieller Port und gleich zwei GbE-Anschlüsse. Eine WLAN-AC-Karte ist ebenfalls an Bord. Zum Lieferumfang gehört ein externes 40-Watt-Netzteil. Als voraussichtlichen Verkaufstermin nennt Wieczorek auf der Messe ebenfalls Mitte bis Ende des zweiten Quartals 2020.

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