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APS-C-Sensor und Festbrennweite

XF10 ist Fujifilms neue Premium-Kompaktkamera

| Autor: Sylvia Lösel

Im Inneren ist ein APS-C-Sensor eingebaut, der bislang vor allem in DSLR-Modellen eingesetzt wurde.
Im Inneren ist ein APS-C-Sensor eingebaut, der bislang vor allem in DSLR-Modellen eingesetzt wurde. (Bild: Fujifilm)

Mit einer noch nicht alltäglichen Kombination will Fujifilm bei seinen Kunden punkten. Die neue Edel-Kompaktkamera XF10 hat einen APS-C-Sensor an Bord und arbeitet mit einer Festbrennweite.

Seiner neuen Kompaktkamera, der XF10, spendiert Fujifilm einen Sensor im APS-C-Format mit einer Auflösung von 24,2 Megapixeln. Üblicherweise sind APS-C-Sensoren nicht in Kompaktkameras dieser Preisklasse verbaut, sondern kommen in DSLR-Kameras zum Einsatz. Doch immer mehr Hersteller versuchen, ihre Kompaktmodelle aufzuwerten. Denn dank des größeren Sensors steht jedem Pixel mehr Fläche zur Verfügung. Dadurch kommt mehr Licht je Pixel auf den Sensor. Das führt zu deutlich weniger Bildrauschen.

Lichtstark

Dazu gibt es – ungewöhnlich für eine Kompaktkamera – ein Objektiv mit einer Festbrennweite. Das Fujinon-Objektiv bietet 28 Millimeter Festbrennweite und punktet mit einer Lichtstärke von f2.8. Und das ist auch einer der großen Vorteile der Festbrennweite. Denn man kann auch bei schlechteren Lichtverhältnissen noch gute Fotos machen, ohne den ISO-Wert nach oben zu drehen oder ein Stativ zu verwenden. Außerdem ist sie gerade bei Portraitaufnahmen sehr beliebt. Denn mit Festbrennweiten wird der Vordergrund scharf dargestellt, der Hintergrund unscharf. Bildern mit Personen darauf verhilft das zu schönen Effekten (Bokeh). Ein weiterer Vorteil ist die geringe Bautiefe. Dadurch wird die Kamera noch kompakter. Doch etwas Spielraum gibt Fujifilm der XF10 dennoch mit. Mit Hilfe eines digitalen Telekonverters kann über das Menü oder den Steuerring am Objektiv die Brennweite auf 35 und 50 mm eingestellt werden. Die Darstellung auf dem Display passt sich entsprechend an.

An Bord sind 11 Filmsimulationsmodi und 19 Filtereffekte – inklusive der neuen Filter „Detailliert & Fein“ sowie „Schwarz-Weiß (Infrarot)“. Dank des Square-Modus sind quadratische Bilder mit einem Knopfdruck möglich – wer viel in Sozialen Netzwerken postet, wird diese Funktion schätzen.

Ein integrierter Blitz, eine Memory-Taste und eine kamerainterne RAW-Konvertierung der Bilder sind weitere Features.

Die 280 Gramm leichte Kamera bietet darüber hinaus WLAN-Konnektivität und Bluetooth. Die Fujifilm XF10 wird es ab August für eine unverbindliche Preisempfehlung von 499 Euro in den Farben Schwarz und Gold geben.

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