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Asus W480-Workstation-Serie, Proart PA248QV und PA278QV Workstation-Hardware und Profi-Monitore für knappere Budgets

Autor: Klaus Länger

Die Barebone-Workstation Pro E500 G6 und das Mainboard Pro WS W480-ACE basieren auf Intels neuer Sockel-1200-Plattform für Comet-Lake-CPUs, die günstiger ist, als eine Sockel-2066-Basis. Relativ günstig sind ebenfalls die Profi-Monitore Proart PA248QV und PA278QV.

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Günstige Profi-Hardware von Asus: Die Barebone-Workstation Pro E500 G6 für Intels Xeon-W-1200-Prozessoren und die beiden kalibrierten 19:10-Monitore Proart PA248QV und PA278QV.
Günstige Profi-Hardware von Asus: Die Barebone-Workstation Pro E500 G6 für Intels Xeon-W-1200-Prozessoren und die beiden kalibrierten 19:10-Monitore Proart PA248QV und PA278QV.
(Bild: Asus)

Bisher musste man bei Workstations auf Intel-Basis zur kostspieligeren Sockel-2066-Plattform greifen, wenn man CPUs mit mehr als acht Cores einsetzen wollte. Mit den Prozessoren der Comet-Lake-Familie hat Intel nun auch die „kleineren” Desktop-Prozessoren mit zwei Speicherkanälen und 16 PCIe-3.0-Lanes auf 10 Cores und 20 Threads aufgebohrt. Die höhere maximale Leistungsaufnahme macht allerdings einen neuen Sockel mit 1.200 Kontakten und damit neue Mainboards notwendig.

Asus Pro WS W480-ACE und Pro E500 G6

Eines dieser Mainboards ist das Pro WS W480-ACE von Asus. Mit seinem Intel-W480-Chipsatz unterstützt die ATX-Platine nicht nur die Core-Prozessoren aus der Comet-Lake-Familie, sondern auch deren Xeon-Varianten der W1200-Serie. Damit ist der Einsatz von bis zu 128 GB DDR4-ECC-Speicher möglich. Das Board bietet insgesamt drei PCIe-x16-Slots, zwei M.2-22110-Steckplätze mit NVMe sowie einen Thunderbolt-3-Controller. Einer der beiden LAN-Ports unterstützt 2,5-Gigabit-Ethernet. Der andere ist ein GbE-Port für Management-Aufgaben. Für die Konfiguration sowie das Hard- und Software-Monitoring dient die Software Asus Control Center Express.

Auf einem W480-Mainboard mit etwas reduzierter Ausstattung ohne Thunderbolt 3 basiert die Barebone-Workstation Pro E500 G6 im Midi-Tower-Format. Es ist für professionelle 2D- oder 3D-Kreativanwendungen bestimmt und kann mit Nvidia Quadro-RTX- oder AMD-Radeon-Pro-Grafikkarten bestückt werden. Beim Netzteil sind Modelle mit bis zu 700 Watt wählbar. An Laufwerken bietet das Pro E500 G6 Platz für zwei M.2-SSDs mit PCIe-Schnittstelle auf dem Mainboard sowie vier interne 3,5-Zoll-Einschübe, einen internen 2,5-Zoll-Einschub und zwei externe Schächte für optische Laufwerke.

Das System biete ebenfalls zwei LAN-Ports, einer davon 2,5 GbE, Fernwartungsmöglichkeiten und Asus Control Center Express.

Das Mainboard Pro WS W480-ACE kostet 390 Euro (UVP), das Barebone-System Pro E500 G6 mit 500-Watt-Netzteil 710 Euro (UVP).

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Proart PA248QV und PA278QV

Zwei vorkalibrierte 16:10-Monitore für vergleichsweise wenig Geld bringt Asus mit dem Proart PA248QV für 279 Euro (UVP) und dem Proart PA278QV für 379 Euro (UVP) auf den Markt. Beim 24-Zöller PA248QV liefert das IPS-Panel eine Auflösung von 1.920 x 1.200 Pixel, beim PA278QV sind es 2.560 x 1.440 Bildpunkte. Bei beiden Monitoren ist das in schmale Rahmen gefasste Panel werksseitig vorkalibriert und Calman-verifiziert. Schnelle und detailreiche Farbangleichungen sollen mit den Tools Proart Presets und Proart Palette möglich sein. Die Farbraumstandards sRGB und Rec. 709 werden von beiden Displays zu 100 Prozent erfüllt. Die maximale Helligkeit liegt beim PA248QV bei 300 cd/m², beim PA248QV sind es 350 cd/m². Für den Kontrast gibt Asus jeweils 1.000:1 an. Ergonomie-Features sind unter anderem ein höhenverstellbarer Fuß und eine Pivot-Funktion. Beide Modelle bieten jeweils einen DisplayPort 1.2- und einen HDMI v1.4-Eingang. Zusätzlich hält der PA278QV Mini DisplayPort und DVI-D bereit, während beim PA248QV eine D-Sub-Buchse vorhanden ist. Beide Geräte verfügen über einen USB-3.0-Hub.

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