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IT-Markt wird wieder spannend

Wintel geht getrennte Wege, aber in die gleiche Richtung

| Redakteur: Harry Jacob

Intel-Chef Paul Otellini will endlich bei Tablets und Smartphones ins Geschäft kommen.
Intel-Chef Paul Otellini will endlich bei Tablets und Smartphones ins Geschäft kommen.

Intel mit den x86-CPUs als Basis der PC- und Serverwelt sowie Microsoft als der dominierende Betriebssystem-Lieferant haben die IT-Branche jahrzehntelang geprägt. Nun laufen sie dem Wandel zum Mobile Computing hinterher.

Zwei Giganten überschwemmen derzeit den Markt mit Ankündigungen, Daten-Häppchen und jeder Menge zur Schau gestellter Zuversicht: Intel auf dem Intel Developer Forum IDF 2011, und Microsoft auf dem Entwickler-Event Build Windows 2011. Beide haben jede Menge Technologie- und Entwicklungspartner an der Seite, die den Weg in den Mobile-Markt bereiten und begleiten sollen. Doch die Dominanz der Wintel-Allianz ist vorüber.

Klar, die IT-Giganten arbeiten noch zusammen. Doch die Fokus-Themen sprechen eine deutliche Sprache:

  • Microsoft kündigt an, dass Windows 8 nicht mehr auf die x86-Architektur beschränkt ist, sondern auch auf ARM-Prozessoren läuft. Die Versionen sollen gleichzeitig erscheinen und das Windows-Betriebssystem endlich in die Tablet-Welt hineintragen.
  • Intel stellt die Kooperation mit Google heraus, sprich: dass die hauseigenen Entwickler dazu beitragen, Android auf der x86-Architektur verfügbar zu machen. So sollen die Tablet-Hersteller mit Intels Atom-CPUs und entsprechender Treiberunterstützung eine echte Alternative zur ARM-Prozessorenfamilie bekommen.

Aufholjagd mit aller Gewalt

Unterhalb von Note- und Netbooks hat Intel seine Dominanz verloren: Hier spielen ARM-CPUs die erste Geige. Zahlreiche Lizenznehmer, unter anderem Apple, Samsung, Nvidia und Qualcomm, haben dem ARM-Design in Handys, Smartphones und Tablets einen einmaligen Siegeszug in kürzester Zeit beschert.

Mit der Atom-Familie Medfield soll nun die Aufholjagd für Intel endlich beginnen. Mit höherer Leistung bei geringerem Stromverbrauch soll Medfield konkurrenzfähig sein zum ARM-Angebot.

Damit es mit der Aufholjagd auch wirklich klappt, hat sich der Chip-Riese mit einem anderen IT-Giganten zusammengetan: Google, dem Anbieter des erfolgreichen Smartphone- und Tablet-Betriebssystems Android.

Eine weitreichende Kooperation soll dazu beitragen, dass Android auf der x86-Prozessor-Architektur läuft. Auf der IDF 2011 präsentierte Intel-Chef Paul Otellini bereits ein lauffähiges Medfield-Tablet unter der Android-Oberfläche.

Ergänzendes zum Thema
 
Kommentar: Eine Drohung aus Redmond

Für Google und die Hardware-Hersteller ist zudem wichtig, dass die Software-Ingenieure frühzeitig Zugriff auf die kommenden CPU-Generationen bekommen und so bereits zum Erscheinungstermin eine dafür optimierte Betriebssystem-Version zur Verfügung steht.

Lesen Sie auf der folgenden Seite, wie sich Microsofot bei Intel revanchiert.

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