Sprachbarrieren ade Wie KI-Tools zur Entlastung von medizinischem Personal beitragen können

Ein Gastbeitrag von Christoph Janeba 7 min Lesedauer

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Übersetzer stehen nur selten in Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen zur Verfügung. Kritisch wird es, wenn sprachbedingte Missverständnisse zu Behandlungsverzögerungen oder Fehldiagnosen führen. KI-basierte Übersetzungslösungen können helfen.

KI-Tools tragen zur Entlastung von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegepersonal bei: Sie überwinden Sprachbarrieren auf der Intensivstation, in Notfallsituationen oder bei Patientenerstaufnahmen. (Bild: ©  Antony Weerut – stock.adobe.com)
KI-Tools tragen zur Entlastung von Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegepersonal bei: Sie überwinden Sprachbarrieren auf der Intensivstation, in Notfallsituationen oder bei Patientenerstaufnahmen.
(Bild: © Antony Weerut – stock.adobe.com)

Medizinisches Personal sieht sich täglich vielen Herausforderungen gegenüber – Überlastung inklusive. Die Zahl internationaler Fachkräfte in Krankenhaus und Pflege steigt kontinuierlich, ebenso wie die Zahl von Patientinnen und Patienten, die nicht die Landessprache beherrschen. Daher fehlt die gemeinsame sprachliche Basis häufig. Sprachbedingte Missverständnisse verzögern Diagnosen, erschweren Therapien und behindern eine einfühlsame Versorgung. Hilfe kommt oft in Form von Verwandten, die übersetzen oder medizinische Fachangestellte, die gestikulieren und so unterstützend zur Seite stehen. Nur selten sind professionelle Dolmetscher anwesend, die für beratende Gespräche die beste Übersetzungslösung darstellen. Steht keines der genannten Hilfsmittel bereit, so schaffen KI-basierte Lösungen Abhilfe.

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IT-BUSINESS Initiative „KI gegen Krebs“

Engagieren Sie sich für die KI-gestützte Krebsforschung!(Bild:  Vogel IT-Medien)
Engagieren Sie sich für die KI-gestützte Krebsforschung!
(Bild: Vogel IT-Medien)

KI kann der Gamechanger für die Krebsforschung sein. An der Universität Würzburg wird an einer sehr erfolgversprechenden Weiterentwicklung der Immuntherapie mit Car-T-Zellen geforscht. KI kann dort helfen, große Mengen an Daten zu analysieren und zu korrelieren. Dafür ist die Einrichtung einer KI-Juniorprofessur nötig. Für diese braucht es Gelder. Und genau hier setzt die IT-BUSINESS Initiative „KI gegen Krebs“ an!

Mit zahlreichen Aktionen und Ideen möchte die IT-BUSINESS, gemeinsam mit Lesern und Kunden, Spenden sammeln, die diesem Forschungsprojekt zugutekommen.

Die IT-Branche hat sich schon immer als Innovationsmotor der Wirtschaft bewiesen. IT ist für die Digitalisierung, für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes ein zentrales Element und KI gerade für viele Bereiche ein Gamechanger.

Seien Sie dabei und machen Sie mit bei „KI gegen Krebs“ und helfen Sie, den Gamechanger für die Krebstherapie zu finden!

Sie wollen mitmachen?

Sie möchten spenden, haben spannende Projekte in diesem Umfeld oder wollen mit uns gemeinsam eine Kampagne zu diesem Thema gestalten und als Unternehmen Flagge zeigen?

Dann kontaktieren Sie uns sehr gerne: itb.spende@vogel.de

Natürlich können Sie auch direkt spenden! Das geht hier über die Vogel Stiftung. Bitte mit dem Verwendungszweck „KI gegen Krebs“.

DANKE an alle, die hier schon dabei sind! Ihr macht den Unterschied!

Übersetzungsansätze im Vergleich

Übersetzungs-Apps, webbasierte Services oder physische Geräte für Übersetzungen stehen zahlreich zur Verfügung. Jedoch eignen sich nicht alle Übersetzungs-Tools für die professionelle Anwendung im Gesundheitswesen. Insbesondere hier gelten spezielle Anforderungen: Compliance-Vorgaben und Datenschutzrichtlinien, aber auch praktische Features für den Einsatz im klinischen Alltag. Es zählen vor allem Kosteneffizienz, schnelle Einsatzbereitschaft und intuitive Handhabung.

Ob App für Mobilgeräte, cloudbasierte Webanwendungen oder portables Übersetzungsgerät, jede Übersetzungslösung hat ihre Stärken und eignet sich für unterschiedliche Einsatzszenarien im medizinischen Umfeld.

Handliche Direktübersetzer für Notaufnahme und Arztbesuch

Mobile Übersetzungsgeräte sind robuste Hilfsmittel für Pflege, Arztpraxis und Klinikalltag, denn sie bieten nicht nur eine hohe Mobilität, sondern auch eine hohe Unabhängigkeit zu anderen Anwendungen. Die KI-basierten Übersetzungsgeräte verfügen meist über integrierte Mikrofone, Lautsprecher und Touchscreens. Sie funktionieren über WLAN oder über den Internetzugang via SIM-Karte und unterstützen oftmals bis zu 100 Sprachen in Echtzeit. Dank intuitiver Bedienung können sie ohne vorheriges Training eingesetzt werden. Die Geräte bieten zahlreiche Vorteile wie Datenschutzkonformität, Unabhängigkeit von App-Stores und Fokussierung auf Übersetzungen – das heißt, dass sie keine Nutzung ablenkender Apps oder weiteren Internetzugriff gestatten. Sie eignen sich besonders für Notaufnahmen, Pflegeheime, Visiten oder Hausbesuche. Die Anschaffungskosten amortisieren sich schnell, da die Geräte für den täglichen Gebrauch entwickelt wurden.

Übersetzungen mit diesen Geräten sind qualitativ besonders hochwertig, da die genutzte KI für das jeweilige Gespräch mit Sprachauswahl die bestmöglichen Übersetzungsplattformen kombiniert.

Webbasierte Übersetzungen im Einsatz bei Patienteninformationen

Web-Übersetzungsdienste greifen auf umfangreiche KI-Modelle zurück, die kontextbezogen und stilistisch anspruchsvoll übersetzen. Sie sind besonders bei der Übersetzung medizinischer Dokumente, Anamnesebögen oder Patienteninformationen sinnvoll. Sie bieten eine hohe Textqualität und lassen sich teils in Kliniksysteme integrieren, sind aber auf eine stabile Internetverbindung angewiesen und weniger geeignet für spontane, gesprochene Dialoge. Zudem können potenzielle Datenschutzbedenken bei der Nutzung öffentlich zugänglicher Plattformen bestehen.

Mit Übersetzungs-Apps flexibel kommunizieren

Apps auf Smartphones oder Tablets nutzen KI-gestützte Spracherkennung und Textanalyse. Sie bieten variable Funktionen wie Text-, Sprach- und teilweise sogar Bildübersetzungen. Durch kontinuierliche Updates lernen sie fortlaufend hinzu. Ihr Vorteil liegt in der niedrigen Einstiegshürde, der Nutzung bereits vorhandener Geräte sowie der intuitiven Bedienung.

Auf der nächsten Seite geht es weiter mit Praxisbeispielen, Vorteilen und dem Fazit.

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