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Definition Was ist Pay-as-you-grow?

| Autor / Redakteur: SiLip / Sarah Nollau

Das Preismodell Pay-as-you-grow erlaubt es Storage-Kunden, Kapazitäten flexibel nach Bedarf zu kaufen. Folgeinvestitionen werden erst dann fällig, wenn das Unternehmen weiter wächst. Bevorzugt eingesetzt wird dieses Modell beim Enterprise-Storing.

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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Vom Pay-as-you-grow-Modell profitieren sowohl die Kunden, die vor hohen Anfangsinvestitionen geschützt sind, als auch die Anbieter, die in Zukunft mit weiteren Abschlüssen rechnen können. Damit ist es eine gute Alternative zu Zahlungsmodellen, bei denen die benötigten Kapazitäten im Voraus zu bezahlen sind, auch wenn sie nicht voll genutzt werden.

Vorteile von Pay-as-you-grow

Attraktiv sind Pay-as-you-grow-Preismodelle vor allem aus folgenden Gründen:

  • die Anschaffungskosten für Speicherkapazitäten sind geringer,
  • Investitionsausgaben für längerfristige Anlagegüter (CapEx) können eingespart werden, da statt neuer Hardware lediglich Services hinzugebucht werden,
  • Kapazitäten lassen sich binnen kurzer Zeit aufstocken,
  • keine nachteilige Einwirkung auf das operative Geschäft während der Umstellung,
  • gleichbleibend hohe Qualität durch standardisierte Services.

Mit Pay-as-you-grow können Firmen jeder Größe IT-Services kostengünstig nutzen, ohne in ein eigenes Rechenzentrum investieren zu müssen und IT-Personal anzustellen. Egal ob 100 oder 500 Geräte in Betrieb sind - die IT-Infrastruktur wird weder komplexer noch komplizierter. Wächst das Unternehmen, kann der Kunde einfach seine Lizenz erweitern, um seine IT-Infrastruktur den steigenden Anforderungen anzupassen. Wird künftig eine kleinere Lösung benötigt, funktioniert das Ganze auch umgekehrt.

Eng verwandt ist das Preismodell Pay-as-you-grow mit dem von Cloud-Speicher-Anbietern verwendeten Pay-as-you-go. Bei diesem zahlen die Kunden nur für die tatsächlich genutzte Kapazität.

Verwendungsmöglichkeiten für Pay-as-you-grow

Am häufigsten kommt Pay-as-you-grow-Speicher in Storage-Area-Network-Arrays (SAN) zum Einsatz. Einige Arrays bieten Erweiterungsmöglichkeiten, dank derer die Kunden feste Mengen an zusätzlichen Kapazitäten für bestehende Arrays erwerben können. Beispiele hierfür waren All Flash Arrays (AFA), die Violin Memory Flash Storage Platform (FSP) sowie Windows Flash Array (WFA). Letztere boten den Kunden Softwarelizenzen für weiteren Speicherplatz in Schritten von 8,8 Terabyte.

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