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Was ist immersive Conent oder deutsch: immersiver Inhalt?

| Autor: Sarah Gandorfer

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business (Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Wenn man beim Blick durch die Smartphone-Kamera wie bei Pokémon Go in eine virtuelle Welt abtaucht, ist das immersive Content. Künftig wird diese Art von digitalen Inhalten beispielsweise bei Werbung immer öfter genutzt werden. Doch auch als Lern- und Arbeitshilfe ist das eine Option.

Immersion kommt vom lateinischen Verb immergere, was eintauchen bedeutet. Gemeint ist heutzutage das Eintauchen in eine virtuelle Realität (VR). Immersive Inhalte sollen den Nutzer in eine Geschichte entführen, bis dieser überzeugt ist, selbst dort zu sein. Dabei wird der User illusorischen Stimuli ausgesetzt. Ein Rockkonzert,das mit Hilfe einer Virtaual-Reality-Brille mit 360-Grad-Videos und binauralem Sound verfolgt werden kann, ist ebenso ein Beispiel für Immersion, wie ein nicht digitales Pen-&-Paper-Rollenspiel oder Liverollenspiel (LARP).

„Pokémon Go“ als Wegbereiter

Mit „Pokémon Go“ ist das Konzept der Augmented oder Mixed Reality für viele Konsumenten greifbar geworden. Die Idee dieser Technologien ist, das Sichtfeld der Nutzer in Echtzeit mit digitalen Informationen und Objekten zu ergänzen, um sie bei Aufgaben zu unterstützen oder sie zu unterhalten.

Fast jeder besitzt mittlerweile ein Smartphone. Das macht diese Technik nun auch für die Werbewelt und den Handel interessant. Beim Blick durch die Smartphone-Kamera, durch spezielle Headsets wie Microsofts HoloLens oder zukünftig auch durch vernetzte Kontaktlinsen kann der Nutzer per Klick-, Sprach- oder Gestensteuerung mit virtuellen Objekten interagieren. Die personalisierbaren Anwendungen in Navigation, Werbung sowie beim Lernen oder Arbeiten erweitern unseren Sehsinn mit allen relevanten Informationen, Hinweisen und Verbesserungsvorschlägen.

Eine Splendid-Studie zeigte bereits 2018, dass 88,8 Prozent der befragten Deutschen (n=1.008) im Alter von 18 bis 69, die AR schon genutzt haben, das auch wieder zu tun würden. Zudem lag das Interesse von jenen, die noch nie mit AR in Berührung gekommen sind, bei 47,7 Prozent.

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