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Definition Was ist ein OEM?

Autor: Heidemarie Schuster

Der Begriff Original Equipment Manufacturer (OEM) hat je nach Branche eine unterschiedliche Bedeutung. Grundsätzlich gilt aber, dass hierbei Produkt-Hersteller und der Vermarkter des selbigen Produkts unterschiedliche Unternehmen sind.

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Grundlagenwissen zum IT-Business
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(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Original Equipment Manufacturer (OEM, übersetzt Originalausrüstungshersteller) kommt aus dem Englischen und steht für Erstausrüster. Dabei handelt es sich um einen Hersteller von Komponenten oder Produkten. Diese werden zwar in den eigenen Fabriken produziert, aber nicht selbst in den Handel gebracht.

OEM im Computer-Bereich

In der Computer-Branche werden Firmen als OEMs bezeichnet, die Produkte oder Komponenten von anderen Herstellern beziehen, diese eventuell modifizieren oder in eigene Produkte verbauen und nach Absprache unter dem eigenen Markennamen vertreiben. Hier ist dann die Rede von sogenannten OEM-Versionen.

OEM-Geräte

Gleichzeitig gibt es die Bezeichnung OEM für Produktvarianten, die nicht für Endkunden bestimmt sind. Diese OEM-Geräte sind beispielsweise für den direkten Einbau in einen PC gedacht.

Zu erkennen sind OEM-Produkte daran, dass meist eine aufwendige Verpackung fehlt und zu einem günstigeren Preis zu haben sind.

Bei einer OEM-Software, fehlt oft das Handbuch oder es liegt zum Ausdrucken als Datei bei. Zudem kann sich OEM-Software von einer sogenannten Vollversion durch einen geringeren Lieferumfang oder eingeschränkte Funktionen unterscheiden.

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