Suchen

Definition Was ist ein Endkunde

Autor / Redakteur: MiR / Heidemarie Schuster

Ist ein Unternehmen im B2C-Bereich tätig, stellen Endkunden grundsätzlich die Zielgruppe dar. Diese profitieren von einem starken Wettbewerb. Vorrangiges Unternehmensziel ist es dabei, einen Endkunden zu einem Stammkunden zu machen.

Firmen zum Thema

Grundlagenwissen zum IT-Business
Grundlagenwissen zum IT-Business
(Bild: © adiruch na chiangmai - Fotolia.com)

Ein Endkunde ist eine Person, die als Nachfrager ein Geschäft mit einem Unternehmen eingeht. Dabei fungiert er als letzter Abnehmer eines Produkts oder Leistung auf dem Weg von Hersteller respektive Leistungsanbieter zum Käufer. Auf den IT-Bereich bezogen, bedeutet dies, dass ein Endkunde der letztendliche Käufer eines IT-Produkts, eines IT-Equipments oder auch einer Dienstleistung im IT-Sektor ist. Es ist diesbezüglich unerheblich, ob ein Endkunde Waren respektive Leistungen von einem Hersteller direkt oder von einem Weiterverkäufer beziehungsweise einem Händler erwirbt. Dabei kann es sich sowohl um einen Produktkauf und um das Erwerben von Dienstleistungen als auch um Mieten, Leasing oder Serviceangebote handeln.

Ein Endkunde ist für das Erreichen des Unternehmensziel ein wichtiger Faktor

Die Bedeutung des Endkunden für die beziehungsweise in der modernen Wirtschaft ist ungemein groß. Zum Ausdruck gebracht wird dies durch den jeweiligen Kundenwert. Ein Endkunde, dem ein Unternehmen einen hohen Kundenwert zugesteht, verursacht in der Regel einen spürbar großen Schaden, wenn er ausfällt oder abwandert. Der entsprechende Schaden schlägt sich dabei vor allem in einem ausbleibenden Gewinnbetrag nieder. Um so bedeutender Endkunden für ein Unternehmen sind, je größer fällt der wirtschaftliche Schaden aus. Denn – je nach Geschäftsausrichtung – ermöglichen Endkunden im Hinblick auf den Betriebszweck die Erfüllung des eigenen Unternehmensziels der Umsatzsteigerung beziehungsweise der Gewinnmaximierung. In der Unternehmenslandschaft werden die Beziehungen zu Endkunden in ein Customer Relationship Management sowie in ein umfassendes Kundenmanagement integriert. Auf diesem Wege werden die Beziehungen zu Endkunden systematisch gestaltet.

Endkunden können unterschiedlich kategorisiert werden

Als Endkunden kommen in der Regel ausschließlich Privathaushalte beziehungsweise Privatanwender in Betracht. Im B2B-Bereich (hier: business to business) gibt es demgegenüber keinen Endkunden. Denn hierbei geht es um die Verbindung und Beziehung zwischen gewerblichen Kreditoren und gewerblichen Debitoren, zwischen Banken und Unternehmen oder auch zwischen Kreditinstituten (Korrespondenzbanken, Interbankenhandel etc.). Daher ist der Begriff des Endkundens auf den B2C-Bereich (hier: business to customer) fokussiert. Dabei kann ein Endkunde in unterschiedliche Kategorien eingestuft werden. So handelt es sich bei einem Endkunden um Laufkundschaft, wenn lediglich ein einzelner Kauf respektive ein einziges Geschäft zustande gekommen ist. Schließt ein Endkunde erstmals einen Vertrag mit einer Firma ab, wird er als Neukunde bezeichnet. Kauft ein Endkunde demgegenüber öfters bei einem bestimmten Unternehmen ein, handelt es sich um einen Bestandskunden oder Altkunden. Bei regelmäßigen Kaufentscheidungen für Produkte oder Leistungen eines Unternehmens wird in der Fachliteratur von Stammkunden gesprochen.

(ID:45000737)