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Virtueller G Data TechDay Von Endpoint Protection bis zu Incident Response

| Autor: Sylvia Lösel

Mit Service-Paketen und Dienstleistungen rund um Incident Response schafft sich der Spezialist für Endpoint Protection G Data ein weiteres Standbein. Doch auf dem diesjährigen virtuellen TechDay gab es noch weitere Ankündigungen.

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So sieht er aus – der G-Data-Campus in Bochum. Dieses Mal betrat ihn das Fachpublikum aber nur virtuell....
So sieht er aus – der G-Data-Campus in Bochum. Dieses Mal betrat ihn das Fachpublikum aber nur virtuell....
(Bild: IT-Business)

Alles wirkt wie immer, der G-Data-Campus in Bochum, die Begrüßung von G-Data-Chef Andreas Lüning – ja, selbst das Maskottchen Viri ist da. Und doch ist dieses Jahr alles anders beim dritten TechDay, der virtuell stattfindet. Vier Stunden Informationen und danach ein gemütliches, virtuelles Beisammensein – so sieht es die Agenda vor.

Mit seinen ersten Worten macht Vorstand Andreas Lüning auch gleich deutlich, worum es gehen wird. Nämlich „um Angebote, die zu traumhaft sind, um wahr zu sein....“ und die natürlich von Phishing-Profis als Köder ausgeworfen werden. „Bei dem Thema IT-Sicherheit spielen aber eben nicht nur moderne Technologien eine entscheidende Rolle. Die Erfahrungen der zurückliegenden Monate zeigen, wie wichtig es ist, das Bewusstsein aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für alltägliche IT-Sicherheitsfragen zu schulen. Das ist ein wesentlicher Baustein, um Unternehmen gegen Cybercrime verteidigungsfähig zu machen.“

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Das Gegenmittel

Und genau für diese Security-Herausforderungen hat G Data das passende Gegenmittel. Da ist einerseits die Software Endpoint Protection, mit der der Anbieter groß geworden ist, und die es voraussichtlich im vierten Quartal in der Version 15 geben wird, und andererseits das Schulungs- und Trainingsprogramm, das die Bochumer seit einigen Jahren am Start haben und sukzessive ausbauen. Für den Channel setzt der Anbieter zudem noch einen weiteren Akzent – aber dazu später mehr.

Zurück zur Version 15 der Endpoint Protection, die Michael Becker, Head of Product Management, kurz vorstellt. Diese erhalte nun einen „neuen Anstrich“. Doch, so beruhigt er gleich, man müsse nicht befürchten, dass man nun eine Schulung zur neuen Bedienung benötige, da die Funktionsweise erhalten bliebe. Neben der moderneren Benutzeroberfläche gibt es künftig einen Startup Wizard, die Performance wurde gesteigert. Außerdem könne der Zugriff auf portable USB-Geräte beschränkt werden und das Outlook Plugin sieht einen manuellen Scan vor. Beckers Schlusssatz: „Wir machen Endpoint Protection. Bei uns stehen Netzwerke, Prozesse und Technologien plus die Menschen im Mittelpunkt.“ Und um Letztere geht es dann auch nachfolgend in Nikolas Schrans Vortrag, der den Partnern die Awareness-Trainings erläutert, die G Data schon seit längerem im Portfolio hat und die sukzessive erweitert werden.

Dienstleistungen, von den Partner profitieren

G Data steht nicht mehr nur für Endpoint Protection – mit diesen Worten läutet Michael Zimmer von GData Advanced Analytics seinen Vortragsslot ein. Denn das Unternehmen bietet diverse Dienstleistungen von Consulting, über Pentesting, Trainings, Incident Response bis hin zu Malware-Analyse an. Um den Partnern die Skepsis zu nehmen, auf diese Dienstleistungen zurückzugreifen betont er: „Wir sind kein Wettbewerb zu Euch. Sucht euch aus unserem Portfolio das aus, was ihr nicht könnt. Wir können uns da wunderbar ergänzen. Kooperation ja, Wettbewerb nein.“

Partner können ihren Kunden beispielsweise zwei Pakete für Incident Response anbieten. In der Gold-Variante adressiert dieses den Mittelstand mit einem Basisangebot, das Platin-Paket richtet sich dann an größere Kunden. Mit dabei sind immer Schulungen, Vorbereitung auf den Sicherheitsvorfall, der Zugriff auf ein Incident Response Team, Sofortmaßnahmen durch erfahrene Experten und die Überwachung von Wiederherstellung und Folgemaßnahmen.

Diese Pakete hätten für Systemhäuser den Charme einer guten Marge, sowie von wiederkehrenden Erlösen und im Idealfall auch von Folgegeschäft, führt Zimmer aus. Gerade Incident Response sei im Moment noch ein offener Markt, eine Sättigung wie bei Antivirus-Produkten sei noch nicht in Sicht, macht er den Partnern das neue G-Data-Standbein schmackhaft.

Zum Abschluss resümierte Matthias Koll, Head of Presales: „Der diesjährige Tech Day war ein großer Erfolg und für uns als Online-Konferenz eine absolute Premiere. Uns ist es sehr wichtig, unseren Partnern ein Event zu bieten, auf dem ein Austausch auf Augenhöhe stattfindet. Wir hoffen aber trotz des Erfolges sehr, dass wir uns im nächsten Jahr alle auf dem G Data Campus wiedersehen."

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Über den Autor

 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin