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Innovation Summit von Schneider Electric

Vom Elektrotechnik-Konzern zum Digitalisierungs-Experten

| Autor: Sylvia Lösel

Jean-Pascal Tricoire, CEO von Schneider Electric, bei seiner Keynote auf dem Innovation Summit in Barcelona.
Jean-Pascal Tricoire, CEO von Schneider Electric, bei seiner Keynote auf dem Innovation Summit in Barcelona. (Bild: ferran@ferrannadeu.com)

Ecostruxure und Exchange heißen die beiden Schlagworte, die dem französischen Konzern Schneider Electric den Weg in die Zukunft weisen sollen. Ersteres ist eine Analyse-Plattform, die in Zeiten von IoT auch den Partnern zu guten Geschäften verhelfen, letzteres eine Community-Plattform, die den Austausch untereinander fördern soll.

Als die Gebrüder Schneider 1836 in eine Gießerei investierten zahlte sich das wenig später aus. Mit dem rasanten Aufschwung von Stahlindustrie und Maschinenbau florierte das Unternehmen Schneider & Cie.. Mehr als 180 Jahre später, man firmiert inzwischen als Schneider Electric, könnte sich die Geschichte wiederholen. Der französische Konzern hat die Zeichen der Zeit früh erkannt und bereits vor zwei Jahren eine eigene Datacenter-Management-Plattform namens Ecostruxure aufgesetzt. Sie bietet Predictive-Analytics-Funktionen auf Grundlage von Big-Data-Analysen. Mit ihr können Partner Remote-Monitoring- und Management-Services für ihre Kunden anbieten. Somit können beispielsweise USV-Anlagen, Stromverteilereinheiten, Kühllösungen und Zutrittssysteme überwacht werden.

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Schneider Electric EcoStruxure IT for Partners

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Analyse-Software als Motor

Im Zuge der Digitalisierung, in Zeiten von IoT und Industrie 4.0, nimmt die Wichtigkeit der Analyse-Software für den Konzern sukzessive zu. Denn diese kann über alle Geschäftsfelder hinweg eingesetzt werden – egal ob es sich um Gebäudeautomation, Industrieanlagen oder Infrastrukturen wie beispielsweise Stromnetze handelt. In all diesen Branchen ist Schneider Electric seit Jahrzehnten unterwegs und hat so nun einen großen Hebel, um Ecostruxure auszurollen. Wie der DACH-Chef Christophe de Maistre in seiner Keynote vor dem Innovation Summit in Barcelona ausführte, gehören 9 der 10 größten Maschinenbauer zu den Kunden von Schneider, ebenso wie 7 der 10 größten Chemieunternehmen, 3 der führenden Colocation-Anbieter und 8 der 10 größten Rechenzentren. Woran es im Moment noch ein wenig hapert sei der Bekanntheitsgrad von Schneider Electric in der DACH-Region. Speziell in der IT-Branche verbindet man Schneider meist vorrangig mit der Marke APC, deren USV-Anlagen vielerorts stehen. Eines der Ziele von de Maistre lautet daher: die Wahrnehmung stärken.

Überblick dank Exchange

Die Crux, wenn man in so vielen Sektoren unterwegs ist, ist allerdings auch eine schier unübersichtliche Anzahl an Services. Und um hier einen besseren Überblick zu bekommen, neue Ideen zu entwickeln und eigene Services einer größeren Community anbieten zu können, hat das Unternehmen nun eine Collaboration-Plattform namens Exchange ins Leben gerufen. Dort soll die Entwicklung integrierter Lösungen vom Energiemanagement bis zur Automation gefördert werden. Geschäftsprobleme können hier eingestellt und mit Hilfe der Community gelöst werden. Dank der Plattform erreichen Partner einen globalen Kundenkreis und können ihre Services dort skalieren. Auf Exchange tummeln sich sowohl Technologieunternehmen, als auch Systemintegratoren, Planungsbüros und Anlagenmanager – alle mit dem Ziel, Lösungen für individuelle Probleme zu finden und ihre Anwendungen, APIs und Datensätze einem größeren Kundenkreis anzubieten.

Bereits heute macht der Konzern mehr als 50 Prozent seines Geschäfts mit vernetzten Produkten, erläutert de Maistre. Der massive Invest der vergangenen Jahre in Software und Daten zahlt sich also bereits aus. Wenn man bedenkt, dass das IoT gerade erst Fahrt aufnimmt, scheint die Zukunft des Unternehmens unter einem guten Stern zu stehen.

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