Interview mit Citrix-Business-Development-Manager Daniel Liebisch

Virtualisierte IT darf nicht angekettet sein

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ITB: Wie unterstützt Citrix die Partner bei diesen Aufgaben?

Liebisch: Citrix wird die Heterogenität der IT auch künftig unterstützen mit Anbieter-unabhängigen und leicht portierbaren Lösungen – im Gegensatz zu den Angeboten anderer Hersteller, die sich in der ersten Phase der Virtualisierung eher proprietären Ansätzen verschrieben haben, wie beispielsweise VMware, Sun, Microsoft und IBM. Wir verfolgen dagegen mit dem Virtualisierungs-Hypervisor Xen ganz klar den Open-Source-basierten Weg. Denn dem Kunden muss es möglich sein, die gewünschten Lösungen unabhängig von der Hersteller-Basis zu nutzen. Diese Mobilität virtueller Lösungen ist ein ganz wesentlicher Punkt und wir beobachten bei Endkunden einen starken Trend in dieser Richtung.

ITB: Der Endkunde will doch eine Lösung haben für ein bestehendes Problem oder um Kosten zu senken – wie sie heißt, und worauf sie läuft, ist ihm in der Regel egal, wenn alles funktioniert?

Liebisch: Die Mobilitäts-Frage wird dann akut, wenn der Kunde beispielsweise seinen Hoster wechseln möchte, weil er mit dessen Leistungen nicht mehr zufrieden ist. Er will aber selbstverständlich seine bisherige Cloud-Umgebung behalten. Deshalb ist ein solcher Wechsel bei Open-Source-basierten Lösungen weitaus einfacher als bei proprietären. Ein anderer Aspekt: Hypervisoren als Kernstück virtueller Lösungen sind zur Commodity geworden und werden heutzutage zunehmend vorinstalliert mit der Hardware ausgeliefert. Auch hier muss es dem Anwender möglich bleiben, die virtuellen Plattformen einmal zu wechseln, wenn er dies wünscht. Der Trend geht deshalb ganz klar in Richtung Standards.

ITB: Wie gewährleisten Sie ganz konkret diese Wechsel-Möglichkeit?

Liebisch: Der Anwender kann beispielsweise ganz problemlos zwischen den virtuellen Plattformen von Citrix und Microsoft hin- und herwechseln. Wichtiger Punkt ist dabei, dass diese Migration unterbrechungsfrei erfolgen kann und automatisch die Hochverfügbarkeits- und Storage-Lösungen parallel mit migriert werden. Gleiches gilt für die Management-Konsolen.

ITB: Was sind Ihre Schwerpunktthemen auf dem „Virtualisierung & Cloud Computing“-Kongress?

Liebisch: Citrix wird sich mit der kompletten Virtualisierungs-Plattform präsentieren – von Server- über Desktop- und Applikations-Virtualisierung bis hin zu den speziellen Angeboten im Bereich Cloud Computing: dem Citrix Cloud Center C3.

Welche Schwerpunkte Citrix beim „Virtualisierung & Cloud Computing“-Kongress setzen wird, und wie das Unternehmen Mittelstandspartner konkret unterstützt, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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