IT-BUSINESS Aktion:

#ITfightsCorona

ISE 2020

Viewsonic mit interaktiven Komplettlösungen für Meetingräume und Klassenzimmer

| Autor: Klaus Länger

Mit MyViewBoard verfügt Viewsonic über ein eigenes Whiteboard-Ökosystem. Auf der ISE präsentierte der Hersteller neue Funktionen wie etwa Screensharing über die Cloud.
Mit MyViewBoard verfügt Viewsonic über ein eigenes Whiteboard-Ökosystem. Auf der ISE präsentierte der Hersteller neue Funktionen wie etwa Screensharing über die Cloud. (Bild: Vogel IT-Medien)

Interaktive Displays als Teil eines kompletten Ökosystems mit Software und Cloud als weitere Komponenten standen im Mittelpunkt des ISE-Auftritts von Viewsonic. Gezeigt wurden die durch zusätzliche Funktionen erweiterte MyViewBoard-Software, neue Wireless Presentation Displays sowie Touchscreens.

Der Display- und Projektorhersteller Viewsonic hat sich vom reinen Hardwarehersteller zum Anbieter von Komplettlösungen rund um interaktives Präsentieren und kollaboratives Arbeiten entwickelt. Die Kernkomponenten sind hier neben der Hardware die digitale Whiteboard-Lösung MyViewBoard sowie ein zugehöriger Clouddienst. Der Hersteller hat für den Firmeneinsatz und die Verwendung in Schulen jeweils angepasste Versionen entwickelt, die als vorinstallierte Android-App oder mit erweitertem Funktionsumfang als Windows-Software auf den interaktiven Displays laufen. Für die Windows-Version ist allerdings ein entsprechender Rechner notwendig, der etwa im OPS-Slot der Displays montiert werden kann. Mit der Windows-Software ist Viewsonic seit Januar zum Microsoft-Education-Partner geworden. Zudem kann MyViewBoard in der Basisversion auch gratis für Windows-Rechner heruntergeladen oder alws Webversion ausgeführt werden. Für Android steht zudem eine Companion-App zur Verfügung. Auf der ISE präsentierte Viewsonic die neuste Version von MyViewBoard, die nun auch Screensharing über Netzwerk und Cloud unterstützt. Mit der MyViewBoard Box können Inhalte aus der digitalen Whiteboard-Software auch auf Displays und Beamer ohne eigenes Betriebssystem ausgegeben werden. Das Zusatzgerät MyViewBoard Direct erlaubt die Integration von Bildschirminhalten eines Notebooks via HDMI in eine Whiteboard-Präsentation.

Wireless Presentation Displays

Eine Hardware-Neuheit auf der Messe in Amsterdam waren die Wireless Presentation Displays der CDE20-Serie für Meeting- und Konferenzräume. Die Serie besteht aus drei Modellen mit lichtstarken und entspiegelten 4-Displays und 65-, 75- oder 86-Zoll-Diagonale. Mit 450 nits sollen die drei Geräte auch in hellen Umgebungen ein gut erkennbares Bild darstellen. Ausgestattet sind sie mit einem ARM-SoC, der mit vier Kernen und Android 8 als Betriebssystem nun bei Android-Apps die 4K-Auflösung mit 60 Hz unterstützt. Der Prozessor kann auf drei GB RAM zugreifen, als Massenspeicher sind 16 GB Flash eingebaut. Auf dem Gerät sind verschiedene Apps installiert: MyViewBoard Present für Präsentationen, ViewBoard Cast für das Teilen von Inhalten sowie Apps für das kabellose Mirroring von Inhalten über Miracast, Chromecast und Airplay. Für die Audiowiedergabe sind zwei 16-Watt-Lautsprecher an Bord. Bei höheren Anforderungen an die Software kann ein Windows-Rechner im OPS-Slot des Displays montiert werden. Die drei Displays sollen ab März verfügbar sein. Der CDE6520 für 1.429 Euro (UVP), der CDE7520 für 2.599 Euro (UVP) und der CDE8620 für 3.919 Euro (UVP).

Touchscreen mit USB-C und Kamera mit Mimik-Erkennung

Neben großformatigen Displays und einer ganzen Reihe von Beamern zeigte Viewsonic auf der ISE zudem eine ganze Reihe von Touchscreen-Monitoren für POS-Szenarien, dem Empfangsbereich oder die Nutzung am Arbeitsplatz. Eine Neuheit ist dabei der schlanke 24-Zoll-Monitor TD2455 mit In-Cell-Touch-Erkennung und Full-HD-Auflösung. Entsprechend ausgestattete Rechner können hier über USB-C angeschlossen und auch gleich mit Strom versorgt werden.

Noch ein Projekt ist die Kamera MyViewBoard Sens, die Viewsonic ebenfalls auf der ISE der Öffentlichkeit präsentierte. Sie ist nicht nur eine Konferenzkamera mit mehreren Mikrofonen, sondern verfügt zusätzlich über eine eingebaute Vision Processing Unit, die mittels KI-Verfahren den Gesichtsausdruck der Zuhörer einer Präsentation interpretieren kann. Der Präsentator kann über eine Smartphone-App mittels Vibration gewarnt werden, wenn das Publikum mehrheitlich ermüdet oder verärgert wirkt. Zudem werden die statistischen Daten für eine spätere Auswertung gespeichert. Die Verarbeitung geschieht komplett in der Kamera, die Aufnahmen werden laut Viewsonic weder gespeichert, noch übertragen.

Kommentare werden geladen....

Sie wollen diesen Beitrag kommentieren? Schreiben Sie uns hier

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46366054 / Hardware)