Dynabook-Umfrage Viel Budget fließt in IT-Security, Notebooks und die Cloud

Redakteur: Heidemarie Schuster

Die Umfrage „The Hybrid Shift: Managing an increasingly remote workforce“ von Dynabook Europe zeigt, dass viele IT-Entscheider in diesem Jahr höhere Budgets zur Verfügung haben. Dabei ist die Kaufentscheidung über technologische Lösungen durch Corona geprägt.

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Die Corona-Pandemie hat für einen Umbruch in der Arbeitswelt gesorgt und die Digitalisierung stark voran getrieben. Nun werden auch die IT-Budgets aufgestockt.
Die Corona-Pandemie hat für einen Umbruch in der Arbeitswelt gesorgt und die Digitalisierung stark voran getrieben. Nun werden auch die IT-Budgets aufgestockt.
(Bild: Philip Steury - stock.adobe.com)

Digitalisierung hier, Transformation dort und alles wegen Corona. Um am Ball zu bleiben stocken jetzt viele Unternehmen ihr Budget auf, wie eine Umfrage von Dynabook Europe und der Marktforschungsagentur Walnut Unlimited zeigt. 65 Prozent der europäischen IT-Entscheider haben demzufolge in diesem Jahr höhere IT-Budgets zur Verfügung. In Deutschland planen 63 Prozent der Befragten, ihre finanziellen Mittel aufzustocken, Spitzenreiter sind Spanien (71 %) und die Niederlande (70 %). Hauptgründe dafür sind die zunehmende Verbreitung von mobilen Arbeitsplätzen sowie die steigenden Sicherheitsanforderungen.

Finanzbranche investiert am meisten

Hinsichtlich der Branchen sind die Finanzdienstleister am investitionsfreudigsten: 76 Prozent möchten mehr für IT ausgeben, während 73 Prozent der IT-Entscheider in der Fertigungsindustrie zusätzliches Budget bereitstellen. Schlusslicht ist der Einzelhandel: Lediglich jeder zweite Befragte (54 %) gab eine Steigerung der IT-Ausgaben an.

Die Treiber

Klarer Treiber der Budgeterhöhungen sind die sich wandelnden Arbeitsplatzmodelle. Aus der Studie geht hervor, dass rund 55 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland auch nach der Pandemie flexibel beziehungsweise von zu Hause aus arbeiten werden. Vor der Krise lag der Anteil noch bei 48 Prozent.

Auf die Frage, wie deutsche Unternehmen die Produktivität ihrer zunehmend ortsunabhängigen Belegschaft sicherstellen, gaben 57 Prozent an, die Mitarbeiter mit mobiler Hardware auszustatten. 49 Prozent möchten zudem den IT-Support für Remote-Anwender ausbauen. Knapp jedes dritte Unternehmen bietet zudem Weiterbildungen für IT-Themen an.

Der Einfluss der Pandemie

Die Studie zeigt, dass Unternehmen die Digitale Transformation weiter beschleunigen. Sie statten sich mit einer robusten IT-Infrastruktur aus, um den Anforderungen zunehmender Remote- und Hybrid-Arbeitsplätze Rechnung zu tragen. Unternehmen aus Deutschland sehen dabei ihre größten Schwerpunkte in der Anschaffung von Cloud-Lösungen (52 %), bei der Verbesserung der Sicherheitsinfrastruktur (48 %) sowie hinsichtlich der Ausstattung der Mitarbeiter mit Hardware (47 %).

Hierbei zeigen sich die Auswirkungen von Covid-19 auf die Kaufentscheidung technologischer Lösungen: 75 Prozent der deutschen Unternehmen legen im Vergleich zu vor der Pandemie größeren Wert auf eine sichere Software. Notebooks haben für 73 Prozent eine höhere Priorität, dicht gefolgt von Cloud-Lösungen (66 %) und Kollaborations-Tools (65 %).

Und welche Hardware?

Die Studie unterstreicht zudem, dass Notebooks hierzulande ein hoher Stellenwert beigemessen wird. Demnach planen 67 Prozent der deutschen Unternehmen in den nächsten zwölf Monaten weiter in Notebooks zu investieren. 40 Prozent möchten die Nutzung von Tablets erhöhen. Desktop-PCs wollen lediglich 27 Prozent der Befragten anschaffen. Damit liegt Deutschland im europäischen Vergleich vorn – in Spanien beispielsweise werden 52 Prozent weiter in Desktop-PCs investieren.

Konnektivität und Sicherheit

In Deutschland spielen beim Kauf neuer Geräte vor allem die Konnektivitätsmöglichkeiten und Sicherheits-Features eine entscheidende Rolle (bei jeweils 81 % der Befragten), gefolgt von der Performance (79 %). Platz vier der wichtigsten Merkmale belegt die Widerstandsfähigkeit mit 76 Prozent. Auf das Design wird nur von 36 Prozent der Entscheider Wert gelegt.

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