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Webex Room USB Videokonferenzgerät für Einsteiger von Cisco

Autor: Ann-Marie Struck

Heutzutage läuft viel über Videokonferenzen, denn Kunden und Kollegen möchten gerne sehen, mit wem sie sprechen. Cisco hat mit dem Webex Room USB eine Bring-Your-Own-Device-Lösung (BYOD) für kleinere Unternehmen entwickelt. Neben der USB-Kamera kommt auch ein KI-Assistent auf den Markt.

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Die Zusammenarbeit via Videokonferenzen gehört mittlerweile zu den wichtigsten Kommunikationsmitteln in Unternehmen.
Die Zusammenarbeit via Videokonferenzen gehört mittlerweile zu den wichtigsten Kommunikationsmitteln in Unternehmen.
(Bild: © s4svisuals - stock.adobe.com)

Telefonkonferenzen waren gestern, Unternehmen setzten immer mehr auf Video-Lösungen. Cisco hat nun die Room-Serie seiner Videokonferenz-Lösungen um den Webex Room USB erweitert. Das Device wurde speziell für die Anforderungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) entwickelt und ist als BYOD-Lösung gedacht, die einfach in jedem Raum verwendet werden kann.

Das Kameradevice misst 50 x 8,1 x 7,7 Zentimeter und bringt 1,5 Kilogramm auf die Waage. Die Kamera löst mit 4K UltraHD auf und verfügt über einen 8-M-Bildsensor sowie einen zweifach Zoom. Mikrofone und ein 24-Watt-Lautsprecher sind integriert. Durch ein 120-Grad-Blickfeld sowie Audio-Framing werden kleine Räume gut abgedeckt. An Anschlüssen werden neben USB-Ports zum Anschluss an einen Rechner eine USB-Passthrough-Buchse, ein HDMI-Eingang, ein HDMI-Ausgang und ein GBit-LAN-Port geboten. Zusätzlich ist WLAN integriert. Zum Lieferumfang gehört eine Fernbedienung.

Neuer Assistent

Zudem hat Cisco die Plattform Webex Meetings mit einem KI-gesteuerten Assistenten erweitert, der Transkriptionen in Echtzeit ermöglicht. Der digitale In-Meeting-Assistent basiert auf der Technologie von Voicea, dem erst vor Kurzem von Cisco akquirierten Unternehmen. Über den Sprachassistenten lassen sich automatisch während eines Meetings Notizen, Transkription oder Nachbereitung erledigen. Per Sprachbefehl können beispielsweise Mitschriften mit den Namen der Sprecher erstellt werden. Des Weiteren soll die Lösung synchron auch To-Do-Listen für die Konferenzteilnehmer generieren.

Für den nötigen Datenschutz sorgt eine End-to-End-Verschlüsselung. Außerdem haben Cisco-Kunden nun die Wahl, ob ihre Daten aus Webex Teams in Europa oder den USA gespeichert werden. Die Datacenter stehen in Frankfurt, London und Amsterdam. Diese Auswahlmöglichkeit bietet Cisco bereits für Webex Meetings an.

Contact Center

Cisco hat die KI-Technologie auch in seine Contact-Center-Lösung integriert. Während eines Telefonats mit einem Kunden erstellt der virtuelle Assistent eine Anrufmitschrift sowie eine Zusammenfassung für den Contact-Center-Mitarbeiter. Außerdem lassen sich Anruf-Highlights automatisch mit dem CRM synchronisieren, so dass Agenten und Vorgesetzte über frühere Support-Probleme informiert werden. Die Funktion gibt es für die Cloud-Lösung Webex Contact Center Enterprise.

Um weitere KI-Funktionen in das Contact-Center-Portfolio zu integrieren, plant Cisco die Erweiterung der Partnerschaft mit Google Cloud.

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Über den Autor

 Ann-Marie Struck

Ann-Marie Struck

Redakteurin