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IT-Zeitmaschine Vernetzung, Automatisierung, Künstliche Intelligenz

Autor: Sylvia Lösel

25 Jahre sind in der IT eine gefühlte Ewigkeit. Die Entwicklung von Speicherdisketten mit Kapazitäten von 1,5 Megabyte damals, hin zu einer hypervernetzten Welt mit KI spiegelt die rasante Entwicklung wieder, wie Jutta Gräfensteiner, Direktor Channel und Partner Organisation bei Cisco, findet.

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Jutta Gräfensteiner, Direktor Channel und Partner Organisation bei Cisco
Jutta Gräfensteiner, Direktor Channel und Partner Organisation bei Cisco
(Bild: Cisco)

Was kommt Ihnen spontan in den Sinn, wenn Sie an die IT in den letzten 25 Jahren denken?

Schon fünf Jahre sind in der IT ein gefühltes Jahrzehnt – 25 Jahre eine Ewigkeit. 1995 steckte das Internet noch in den Kinderschuhen. In einzelnen Haushalten stand ein Computer mit Windows 3.11 und das erste SMS-fähige Handy kam auf den Markt. Speicher-Disketten hatten eine Kapazität von rund 1,5 MB – ein übliches Digitalbild eines Smartphones hat heute mehr. Ich selbst kann mich noch an meinen ersten schwarz-weiß-Bildschirm erinnern mit dem ich gearbeitet habe. Damals drehte sich das Geschäft in der IT weitgehend um neue Geräte und Software-Versionen. Heute geht es dagegen um Prozess-Digitalisierung, Vernetzung und intelligente Services – auch bei uns und unseren Partnern.

Welche Zukunftsvision schwebt Ihnen für die IT in 10 Jahren vor?

10 Jahre sind in der IT eine lange Zeit. Wir werden komplexe, hochautomatisierte IT-Systeme sehen, die ohne KI nicht denkbar sind. Hier werden neue Jobs entstehen, die wir heute noch gar nicht kennen. Und wir werden in einer hypervernetzten Welt leben, in der wir uns um viele Dinge nicht mehr selbst kümmern müssen. Dadurch steigt auch der Anspruch an IT. Hier müssen wir nun die Weichen stellen, mit Investitionen in Weiterbildung, Software, Sicherheit und Infrastruktur.

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Über den Autor

 Sylvia Lösel

Sylvia Lösel

Chefredakteurin