Neue Winde wehen. Den richtigen Partner zu finden, wird immer wichtiger. Watchguard möchte seine MSSP-Partnerschaften stärken – mit Blick auf den Mittelstand. Automatisieren, implementieren und zentralisieren sind die Buzzwords zum Erfolg.
Watchguard Technologies möchte die Partner durch ein MSSP-fähiges Portfolio gut aufstellen und erklärt, was momentan im IT-Security-Business hoch nachgefragt ist.
(Bild: Tex vector - stock.adobe.com)
Umbrüche sind ungemütlich, aber auch erfolgversprechend. Das sieht man auch am Managed-Security-Markt, der in den kommenden Jahren voraussichtlich deutlich wachsen wird, bestärkt auch Paul Moll, Senior Field Marketing Manager bei Watchguard Technologies. Folgende Bewegungen halten den Security-Markt in Schwung: Cyberangriffe nehmen nach wie vor zu, auf den Channel kommen neue regulatorische Anforderungen zu, Cyberversicherungen werden erweitert. Daneben wächst der bunte Strauß an Sicherheits-Tools, die angeboten werden, gleichzeitig gehört Sicherheits-Knowhow zum Must-have im Portfolio.
Diese Faktoren bringen Unternehmen immer mehr dazu, sich auf die Suche nach einem zuverlässigen Managed Service Provider (MSP) zu begeben. Und Dienstleister stellen sich die Frage: Wie trete ich als solcher aktuell am besten auf? „Auf Endkunden-Seite passiert sicherheitstechnisch immer noch zu wenig“, führt Michael Haas, Regional Vice President, Central Europe bei Watchguard Technologies, aus. Für MSPs eine große Chance, das eigene Dienstleistungs-Portfolio zu erweitern und der wachsenden Nachfrage nach umfassenden Sicherheitslösungen gerecht zu werden. Gerade jetzt lohne es sich, „einen Extraschritt zu gehen.“ Watchguard greift hier unter die Arme. „Unsere Partner stehen für uns definitiv im Mittelpunkt“, erklärt Haas.
Sicherheit in einem Guss
Auf technologischer Ebene geht es vor allem um ganzheitliche Konzepte, bei denen einzelne Security-Bausteine möglichst voll integriert zusammenwirken. Ein Beispiel aus dem Hause Watchguard ist die „Unified Security Platform“.
„Getrennte Sicherheitssysteme sind nicht nur schwer zu verwalten, sie machen es auch nahezu unmöglich, Bedrohungen und Schwachstellen zu erkennen“, sagt Prakash Panjwani, CEO bei Watchguard Technologies. Ziel sei es unter anderem, via Unified Security Platform laufende Geschäftskosten zu senken und die Risikominderung durch benutzerorientierte Sicherheitsansätze zu erleichtern.
Die Watchguard Unified Security Platform besteht aus fünf Säulen. Zur umfassenden Sicherheit, eine davon, zählen die klassischen Firewalls, Endpoint-Sicherheit, Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) und sicheres, cloudbasiertes WLAN. Watchguard will mit der Plattform Transparenz gewährleisten. Die potenzielle Bedrohungslage soll stetig erkannt und visualisiert werden – „und das in einer zentralisierten, sicheren Verwaltung“, ergänzt Moll. Hier kommt das erweiterte Reporting über die Watchguard Cloud ins Spiel.
Die kollektive, AI-basierte Intelligenz sorgt dafür, dass die Gefahren weiterkommuniziert werden und auch andere Teilnehmer im System von dieser erfahren. „Auch, wenn die Firewall nicht direkt angegriffen wird, erfährt der Endpoint von der bestehenden Gefahr – und umgekehrt“, erläutert Moll beispielhaft. Dieser Szene leitet sich auch die Watchguard-Interpretation von „XDR“ ab, die, so Moll, bei jedem Endpoint-Hersteller anders dargelegt wird.
XDR via Unified Security Platform
Extended Detection and Response (XDR) bedeutet, dass Bedrohungen frühzeitig erkannt und diese automatisch gemeldet werden. Das passiert bei Watchguard auf der zentralen Plattform via „ThreatSync“. So sollen nicht nur die Endpoint-Gefahren, sondern auch die der Perimeter in allen Frameworks erkannt werden.
Wichtig sei vor allem, die Plattform in andere Szenarien der Partner integrieren zu können. „Wir sind ja nicht der einzige Hersteller. Die Partner haben in der Regel, vor allem in anderen Bereichen wie etwa Storage, auch andere Anbieter“, bestätigt Moll. Es soll also ermöglicht werden, die Watchguard-Plattform zu implementieren, auch wenn andere Anbieter oder eben das eigene Betriebssystem mit im Spiel sind. Der Kunde freut sich: Schließlich kann er Security und Storage gleichzeitig über ein zentrales System laufen lassen. „Die Auswahl der Partner wird nämlich immer wichtiger“, erläutert Moll. „Wir richten quasi alles so aus, dass wir ‚MSSP-fähig‘ sind, genauso sollte der Partner darauf achten, dass er das in anderen Gebieten wiederum für seinen Partner macht.“
„Die Plattform ist das allumfassende Konzept für MSSPs, bei der der Automation Core zum Tragen kommt.“ Bedeutet: IT-Teams können die Zeit, die sie für die Verwaltung des Netzwerks aufwenden, deutlich reduzieren. Sie müssen durch die Automatisierung weniger sowie nicht mehr manuell eingreifen. Zu guter Letzt werden Bedrohungen automatisch gemeldet und beseitigt.
Ohne Passwort kein Zugang
Ein (schwaches) Passwort ist das erste Einfallstor des Hackers. Er versucht, meist durch Phishing, an dieses heranzukommen. Daher sind Passwort-Manager und MFA immer beliebter.
Stand: 08.12.2025
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Das Total-Identity-Security-Paket von Watchguard umfasst MFA, den B2B-Passwort-Manager und den Dark Web Scanner, der als Service mit integriert wurde. Der Partner hat hier seine eigene Oberfläche und kann den Kunden mit einbinden beziehungsweise die Vorgänge in seinem System scannen lassen.
SOC im Aufwind
Während die Bedrohungserkennung bei XDR automatisiert abläuft, überwacht beim Security Operations Center (SOC) ein Team die Vorgänge. Watchguard ist eifrig dabei, ein SOC-Team (mit Sitz in Madrid) aufzubauen, um den Partnern einen 24/7-SOC-Service anbieten zu können. Bei diesem Angebot wird zwischen Security-Managern, -Providern und -Ownern unterschieden. Die Owner waren bis dato abgedeckt. Zudem käme vom Mittelstand immer mehr das Feedback, eine Absicherung durch SOC beziehen zu wollen. Die Nachfrage ist also da, und wird wachsen, allein in Hinblick auf die Personalengpässe. „Wie viele Admins müssen übers Wochenende das Handy mitnehmen, um im Angriffsfall auf Standby zu sein? Mit einem SOC sind die Partner und Kunden etwas beruhigter“, so Moll abschließend.