Schneider Electric Managed-Power-as-a-Service USV als Managed Service über die Distribution

Autor: Klaus Länger

Schneider Electric baut das Managed-Power-as-a-Service-Angebot weiter aus. Systemhäuser und IT-Reseller können es nun über die großen Distributoren Also, Ingram Micro und Tech Data buchen. Interessant ist es vor allem für Edge-Standorte.

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Managed-Power-as-a-Service vereint Smart-UPS-Modelle von APC mit Fernwartung, Monitoring und Dispatch für eine monatliche Gebühr.
Managed-Power-as-a-Service vereint Smart-UPS-Modelle von APC mit Fernwartung, Monitoring und Dispatch für eine monatliche Gebühr.
(Schneider Electric)

Auf der virtuellen europäischen Partnerkonferenz im April hat Schneider Electric das Reseller-Programm für die Managed Power Services vorgestellt. Nun geht Managed-Power-as-a-Service (MPaaS) an den Start. Das Angebot kombiniert USV-Modelle von APC, die EcoStruxure IT-Software für die Fernüberwachung, einen Monitoring- und Dispatch-Service und flexible Finanzierungsbedingungen in einem Komplettpaket. Interessant ist es vor allem für Systemhäuser, deren Kunden verteilte Edge-Standorte mit IT-Infrastruktur ausstatten oder diese gegen Stromausfälle absichern wollen. Die Partnern bekommen so die Möglichkeit, Standorte einfach zu überwachen und auch ohne eigenes Personal vor Ort professionellen IT-Support anzubieten. „Wir bei Schneider Electric entwickeln seit langem Edge-Computing-Technologien und die dazu passenden Service-Angebote, um unsere Partner dabei zu unterstützen, die Anforderungen eines sich stetig wandelnden IT-Geschäftsumfelds zu erfüllen“, erklärt David Terry, VP IT Channels bei Schneider Electric Europe. „Durch die Zusammenarbeit mit ausgewählten Distributoren in der gesamten Eurozone und den Zugang zu flexiblen Rückzahlungsbedingungen können Partner ihre eigenen Managed-Power-Services erstellen und unsere USV-Hardware, Fernüberwachungssoftware und Lebenszyklus-Servicefunktionen dazu nutzen, um Endkunden neue Mehrwerte zu bieten und komplexe IT-Kostenmodelle in ein leicht kalkulierbares, monatliches Servicemodell umzuwandeln.“

David Terry, VP IT Channels bei Schneider Electric Europe
David Terry, VP IT Channels bei Schneider Electric Europe
(Bild: Schneider Electric)

Die Komponenten von Managed-Power-as-a-Service

Als USV-Geräte kommen einphasige Smart-UPS-Modelle von APC zum Einsatz. Netzwerkmanagementkarten für die Fernüberwachung sind bereits vorinstalliert. Als Fernüberwachungslösung dient EcoStruxure IT. Die Cloud-Software liefert Leistungsdaten in Echtzeit und gibt mit Hilfe einer Analysefunktion proaktive Empfehlungen, mit denen mögliche Ausfälle im Vorfeld verhindert werden können. Partner, die selbst kein 24/7-Monitoring gewährleisten können, haben Zugriff auf den Monitoring-Service von Schneider Electric. Zudem können Systemhäuser die Installation von Geräten und den IT-Support an entfernten Standorten durch den Dispatch-Service des Herstellers erledigen lassen. Für die Finanzierung bestehen flexible Optionen mit Vertragslaufzeiten von einem, drei oder fünf Jahren. Laut Schneider Electric sind die Verträge so ausgelegt, dass sie den Kunden den Übergang zum Opex-Modell mit einem monatlichen Festpreis erleichtern. Das Modell basiert auf einem Pay-as-you-grow-Ansatz, der den Kunden das jeweils zu den Ansprüchen passende Maß an Hardware und Serviceunterstützung bieten soll.

Für den Vertrieb des MPaaS-Angebots hat Schneider Electric seine Partnerschaft mit den Distributoren Also, Ingram Micro und Tech Data ausgebaut. Flexible Finanzierungsoptionen sind über die drei Distributoren derzeit in Deutschland, Österreich, den Niederlanden und Großbritannien verfügbar. In den kommenden Monaten will der Hersteller das Angebot auf weitere europäische Länder erweitern.

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