Fujitsu Celsius W5011 und Esprimo G5011 Umstieg auf Rocket Lake bei Celsius und Esprimo

Autor Klaus Länger

Fujitsu stattet die Einstiegs-Workstations und die Esprimo-PCs nun mit Intel-Core- und teilweise Xeon-Prozessoren der 11. Generation aus. Sie sollen damit schneller und sparsamer werden. Zudem ist PCIe 4.0 für Grafikkarten und SSDs an Bord.

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Zu den neuen Workstations und Desktop-PCs mit Intel-Core-Prozessoren der 11. Generation zählen der Fujitsu Celsius W5011 im geräumigen Towergehäuse und der sehr kompakte Fujitsu Esprimo G5011.
Zu den neuen Workstations und Desktop-PCs mit Intel-Core-Prozessoren der 11. Generation zählen der Fujitsu Celsius W5011 im geräumigen Towergehäuse und der sehr kompakte Fujitsu Esprimo G5011.
(Bild: Fujitsu)

Mit den Prozessoren der Rocket-Lake-Lake-Familie hat Intel jetzt auch Desktop-CPUs der 11. Generation im Programm. Die Core-11000- und Xeon-W-1300-CPUs für den LGA1200-Sockel sind zwar noch in einem 14-nm-Prozess gefertigt, warten aber mit der modernen Cypress-Cove-Prozessorarchitektur auf und unterstützen PCI-Express 4.0. Zudem haben sie eine schnellere integrierte Xe-GPU an Bord, wenn auch nur mit 32 Ausführungseinheiten. Mit der breiteren Verfügbarkeit der Rocket-Lake-Prozessoren steigt Fujitsu bei den Einstiegs-Workstations und den Desktop-PCs schrittweise auf die neue Intel-Prozessorgeneration um. Zwei Modelle aus der Palette der Tiger-Lake-Rechner sind die Workstation Celsius W5011 und der winzige Desktop-PC Esprimo G5011. Zudem kommen noch sechs weitere Esprimo-Modelle der 11. Generation auf den Markt: Die kompakten 8,3-Liter-Desktops D6011, D7011 und D9011 sowie die Midi-Tower-PCs P5011, P7011, P9011 mit mehr Erweiterungsoptionen.

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Celsius W5011

Für die Einsteiger-Workstation Celsius W5011 nutzt Fujitsu das selbe Midi-Tower-Gehäuse wie bei der Esprimo-P-Serie. Allerdings ist im Celsius ein Mainboard mit Intel-W580-Chipsatz eingebaut, das neben den Core-Prozessoren auch die Xeon-W1300-CPUs unterstützt. Mit diesen können DDR4-3200-Speichermodule mit ECC verwendet werden. Mit vier Speichersockeln sind bis zu 128 GB RAM möglich. Bei den Prozessoren reicht die Spannbreite vom Core i5-11500 mit sechs Kernen und 2,7 GHz bis hinauf zum Achtkerner Xeon W-1390P mit bis zu 5,3 GHz im Turbo-Boost. Der Basistakt liegt hier bei 3,5 GHz. Das Mainboard verfügt über einen PCIe-4.0-x16-Steckplatz, der mit Dual-Slot-Grafikkarten voller Länge wie der Ampere-Workstation-Karte RTX A5000 von Nvidia belegt werden kann. Diese steht allerdings laut Fujitsu erst ab Oktober zur Verfügung. Alternativ gibt es mehrere andere Nvidia-Karten zur Auswahl. Für NVMe-SSDs bietet die Hauptplatine zwei M.2-Steckplätze: Einen mit vier PCIe-4.0-Lanes und eine mit PCIe-3.0-Schnittstelle. Zudem fasst das Towergehäuse noch bis zu zwei 3,5-Zoll-HDDs, eine 2,5-Zoll-SATA-SSD. Platz ist sogar noch für optische Laufwerke. An der Gehäusefront ist unter anderem ein USB-C-Port mit USB-3.2Gen-2x2-Unterstützung vorhanden, der Datentransfers mit bis zu 20 Gbps ermöglicht.

Esprimo G5011

Mit einem Gehäusevolumen von 0,86 Litern ist der Esprimo G5011 besonders kompakt. Der nur 36 mm dünne und 800 Gramm leichte Rechner kann trotzdem mit Core-i7-Prozessoren bestückt werden, die mit acht Cores und Hyperthreading aufwarten. Allerdings kommen die T-Varianten von Rocket Lake zum Einsatz, die mit 35 Watt TDP und niedrigerer Taktfrequenz nicht so warm werden. Der maximale Speicherausbau liegt mit zwei DIMM-Sockeln bei 64 GB. Für die Grafik wird hier ausschließlich die integrierte UHD-Grafikeinheit der CPU genutzt. Als Grafikausgänge hat Fujitsu eine HDMI-Buchse, einen DisplayPort und eine USB-C-Schnittstelle mit DisplayPort auf die Rückseite des Rechners gepackt. Sie kann auch für die Stromversorgung des winzigen PCs verwendet werden. Zudem bietet der kompakte Rechner einen weiteren USB-Ports und einen Ethernet-Anschluss. Im Innern des Esprimo G5011 ist zusätzlich zur M.2-SSD noch Platz für ein 2,5-Zoll-SATA-Laufwerk. Für WLAN-Module steht ein M.2-2230-Steckplatz bereit.

Der Celsius W5011 und die verschiedenen Modelle der Esprimo-Reihe sind ab sofort verfügbar. Die Preise für die Esprimos beginnen laut Fujitsu bei 475 Euro (UVP).

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