Nachruf Trauer um Tobit-Gründer Tobias Groten

Von Agnes Panjas 2 min Lesedauer

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Überraschend hat das Softwareunternehmen den plötzlichen Tod des Gründers und kreativen Vordenkers Tobias Groten verkündet. Groten prägte mit seiner außergewöhnlichen Persönlichkeit nicht nur die Branche, sondern auch seine Heimatstadt Ahaus.

Tobias Groten, der Gründer von Tobit, ist mit nur 59 Jahren überraschend verstorben. (Bild:  Tobit)
Tobias Groten, der Gründer von Tobit, ist mit nur 59 Jahren überraschend verstorben.
(Bild: Tobit)

Mit großer Betroffenheit hat das Softwareunternehmen aus Ahaus den Tod des Gründers, CEO und Vordenkers Tobias Groten verkündet. Groten ist 59jährig bereits am Sonntag nach einem Herzinfarkt verstorben. Auf der Website des Unternehmens heisst es: „Tobit.Software hat seinen visionären Gründer und kreativen Vordenker verloren. Seine geliebte Heimatstadt Ahaus einen prägenden Menschen. Und wir einen inspirierenden Mentor und Freund.“In einem virtuellen Kondolenzbuch haben bereits viele Freunde und Kollegen aus der Branche gemeinsame Erinnerungen geteilt und ihr Beileid bekundet.

Unternehmensgründer und Visionär der Digitalisierung

Noch als Schüler gründete Groten 1986 Tobit-Software. Das Unternehmen spezialisierte sich auf Forschung, Entwicklung und Produktion von Standard-Software-Produkten, insbesondere im Bereich Digitalisierung und Vernetzung. Der Gründer galt als Vordenker der Digitalisierung im Münsterland, in den Medien wurde Groten als „Bill Gates von Westfalen“ beschrieben. Doch trotz seines unternehmerischen Erfolgs ist er seiner Heimatstadt Ahaus treu geblieben und hat dort ein bedeutendes Technologieunternehmen aufgebaut. Er hinterlässt Frau und vier Kinder. Sein Sohn Ludwig Groten wurde im Februar 2026 bereits zum Geschäftsführer des neu gegründeten Segments Business Development ernannt.

Ahaus wurde unter Groten zur „Smart City“

„Wer uns ins Ahaus besucht, der meint es ernst“, sagte Groten noch zu Lebzeiten. Sein plötzlicher Tod bewegt in Ahaus viele, denn die Stadt hat Groten viel zu verdanken. Die Verbundenheit zu seiner Heimatstadt zeigte sich sowohl im persönlichen als auch im digitalen Engagement. Groten machte die Stadt zu einem digitalen Vorzeigeprojekt, zu einer Smart-City, unter anderem durch Smart‑City-Showcases wie Tobit.Town. Dabei handelt es sich um ein hochmodernes, über 20.000 m² großes Gelände, das als Firmensitz von Tobit.Software gilt. Es ist das „digitalste Viertel“ der Stadt und lebendiger Showcase für Smart-City-Technologien. Sie sollen eine Inspirationsquelle für Besucher sein. „Unsere Definition von Digitalisierung ist die Verbindung von allen und allem“, so Groten.

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